Tourismus

Tourismus

Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

Soziale Medien beeinflussen die Reiseplanung der Deutschen zunehmend. Gleichzeitig posten sie seltener beschönigende Beiträge und verzichten im Urlaub häufiger vollständig auf soziale Netzwerke als Reisende in den übrigen untersuchten Ländern.

Reisepässe und Personalausweise haben persönliche Informationen nicht nur aufgedruckt, sondern auch auf einem Chip gespeichert. Manche Reisende machen sich Sorgen, ob genau dieser Chip nicht heimlich ausgelesen werden könnte.

Airbnb hat die Entwicklung der Suchanfragen nach naturnahen Reisezielen in Deutschland für den Herbst 2026 ausgewertet. Besonders stark gestiegen ist das Interesse an Orten im Schwarzwald, in der Eifel und an der Ostseeküste.

Ein Jahr nach dem Börsenstart schreibe Trivago Verluste, der Kurs sei im Keller, so das Handelsblatt. Der Börsenkurs des Unternehmens hat eine steile Talfahrt hinter sich, auch die britischen Wettbewerbshüter sind mittlerweile aufmerksam geworden. Trivago-Geschäftsführer Rolf Schrömgens bleibt trotzdem noch gelassen. Er würde es auf jeden Fall wieder machen, so sein Nasdaq-Fazit.
Handelsblatt

Die Deutschen fühlen sich als Urlauber nur in wenigen Regionen der Welt wirklich sicher, wie nun eine GfK-Umfrage zeigte. Neben dem eigenen Land sind das lediglich Österreich und die Schweiz, Skandinavien und Italien. Spanien gilt hingegen nur für knapp die Hälfte der Befragten als sicheres Reiseland.
Spiegel

Die Pleite des österreichischen Ferienfliegers Niki betrifft rund 5.000 Reisende, die nun aus dem Ausland zurückgeholt werden müssen. Die Fluggesellschaft hatte ihren Flugbetrieb am Mittwochabend mit sofortiger Wirkung eingestellt. Zuvor hatte die Lufthansa ihr Angebot für das Unternehmen zurückgezogen.

Bei Ryanair kündigt sich der erste Pilotenstreik in der Unternehmensgeschichte an. Nachdem bereits Gewerkschaften in Italien und Portugal zum Arbeitskampf aufriefen, schloss sich nun auch die Vereinigung Cockpit (VC) an. Ziel der europaweit koordinierten Aktionen seien marktgerechte Arbeits- und Vergütungsbedingungen, erklärte VC.

Der „neue“ Hauptstadtflughafen könnte mit neun Jahren Verspätung an den Start gehen. Wie verschiedene Medien berichteten, streben die Verantwortlichen eine Eröffnung im Herbst 2020 an. Die Flughafengesellschaft wollte sich gestern nicht zum Termin äußern. Eigentlich sollte der BER schon seit 2011 in Betrieb sein.

Nach der gescheiterten Übernahme durch den deutschen Branchenprimus Lufthansa hat die Air-Berlin-Tochter Niki einen Insolvenzantrag eingereicht. Zugleich stellte die Fluggesellschaft mit sofortiger Wirkung den Flugbetrieb ein, wie das Unternehmen mitteilte. Zuvor hatte die Lufthansa ihr Übernahmeangebot kassiert, weil sich nach Konzernangaben abzeichnete, dass eine schnelle Freigabe des Erwerbs durch die EU-Kommission nicht zu erwarten sei.

Nach Ansicht von Reisemanagern und Politikern könnte der Brexit das Verhalten von Geschäftsreisenden verändern. Was durch den EU-Austritt auf die Mitarbeiter in den Unternehmen und die Fluglinien zukommt, hat die Frankfurter Allgemeine recherchiert.

Lidl baut seine Reisesparte weiter aus. Dazu übernimmt der Discounter den Reiseveranstalter JT Touristik. Laut Mitteilung soll die Marke aber erhalten bleiben, auch die 60 Mitarbeiter werden übernommen. Sollten die Kartellbehörden zustimmen, wird der Kauf Anfang des nächsten Jahres über die Bühne gehen.