Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.
Die Deutschen planen für diesen Herbst weniger Urlaubsreisen als vor einem Jahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Urlaubsplanungsindex des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband.
Royal Caribbean Group hat eine Vereinbarung über eine 50-prozentige Beteiligung an Sandals und Beaches Resorts unterzeichnet. Der Abschluss der rund drei Milliarden US-Dollar teuren Transaktion wird für Anfang 2027 erwartet.
Das im Mai eröffnete temporäre Erlebnis-Dorf des Erdbeer-Unternehmens Karls in Wernigerode im Harz soll 2027 in die Verlängerung gehen. Zunächst wird es aber nach den Herbstferien Anfang November schließen.
Wem die erste Klasse im Flieger noch zu günstig ist, sollte vielleicht auf Etihad umsteigen. Die Airline vom Golf bietet ihrem zahlungskräftigen Klientel nun eine richtige Suite auf dem Oberdeck ihrer A380-Maschinen. Auf der Strecke von London nach Abu Dhabi würden dann für schlanke 25.000 Dollar ein Schlafzimmer mit Doppelbett, ein Wohnzimmer und ein Bad mit Dusche auf die Gäste warten. Bei diesem Preis darf der eigene Butler natürlich auch nicht fehlen.
91 Menschen hätten bei der Eröffnung Platz genommen, berichtet Lars Petersen, Bürgermeister von Heringsdorf auf Usedom stolz. Es geht um den angeblich größten Strandkorb der Welt, der künftig an der Seebrücke auf der zweitgrößten Insel Deutschlands zum Verweilen einlädt. Das XXL-Strandmöbel hat die Firma „Korbwerk“ aus Heringsdorf gebaut, die bereits den Strandkorb für den G8-Gipfel im Jahr 2007 in Heiligendamm geflochten hatte.
„Massives Preisdumping“ und eine „gedämpfte Nachfrage in einem konjunkturschwachen Jahr“, das ist die Begründung der Verkehrsbüro-Gruppe für einen Gewinneinbruch um 37,7 Prozent auf 8,2 Mio. Euro. Laut Aussage des Unternehmens, zu dem auch 30 Austria Trend Hotels mit mehr als 10.000 Betten gehören, sei der Umsatz von Österreichs größtem Tourismuskonzern um 2,9 Prozent auf 874,5 Millionen Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr zurückgegangen.
Online-Portale dürfen auch weiterhin Daten von Anbietern, wie zum Beispiel Flugreisen, abgreifen und nutzen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden. In dem vorliegen Fall wollte Ryanair mit seinen AGB verhindern, das ein Online-Portal Flugdaten mit einer Software ausliest und die Flüge vergleicht und weiterverkauft. Durch dieses Geschäftsmodell werde der Billigflieger im Wettbewerb nicht in unlauterer Weise behindert, entschied der BGH.
Die moderne Technik hat so ihre Tücken. Eine 54-jährige Frau aus Hamburg hatte beim Reiseveranstalter Alltours einen Hotelurlaub auf Rügen gebucht. Doch anstatt die Anschrift des Hotels ins Navi einzugeben, entschied sie sich für die Adresse des Veranstalters. Und der sitzt in Duisburg. Auch die eher ungewöhnliche Routenführung durch das Ruhrgebiet schien sie auf der vermeintlichen Fahrt an die Küste nicht zu stören. Als die offenbar urlaubsreife Frau dann in Duisburg ankam, wollte sie natürlich auch einchecken. Am Empfang der Alltours-Zentrale.
Der spanische Tourismusmarkt kommt wieder in Schwung. So kamen in den ersten drei Monaten 10,1 Millionen Touristen ins Land – 7,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Hinter Frankreich und den USA rangiert Spanien damit auf Platz drei der beliebtesten Reiseziele. Zudem sind dieses Jahr bereits 35.000 neue Jobs im Hotel- und Gaststättengewerbe entstanden. Die Talsohle sei jetzt durchschritten, gab man sich auch beim spanischen Hotelverband optimistisch.
Die Service-Initiative bei Ryanair zahlt sich offenbar aus. Schon im ersten Jahr nach der Einführung rechnet die irische Fluglinie mit einem zusätzlichen Gewinn von mehr als 50 Millionen Euro. Seit Ryanair nett geworden sei, hätten die Flieger eine bis zu drei Prozent höhere Auslastung, so Airline-Chef Michael O´Leary. Zum neuen Service gehören unter anderem das kostenlose zweite Handgepäck sowie die zugewiesenen Sitzplätze.
Wer noch günstig in die Ferne möchte, sollte mehr Geld einplanen als im letzten Jahr. Wie das Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) herausgefunden hat, liegen die Durchschnittspreise für Billigflieger derzeit zwischen 70 und 160 Euro brutto – im Vorjahreszeitraum hatten die Preise noch zwischen 60 und 120 Euro gelegen. Die günstigste untersuchte Fluglinie war Wizz, die teuerste hingegen Air Berlin.