Tourismus

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Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

Deutschland, Österreich und Ungarn bündeln ihre Kräfte: Mit der neuen Marke „Discover your Danube“ startet eine großangelegte Tourismusoffensive, um den Donauraum als ganzjähriges Reiseziel für internationale Gäste zu etablieren.

Die Dertour Group blickt auf der ITB Berlin optimistisch auf das Reisejahr 2026. Trotz globaler Unsicherheiten steigen die Buchungszahlen für den Sommer, wobei besonders preisattraktive Ziele im östlichen Mittelmeer und Fernreisen im Fokus der Urlauber stehen.

Während Airbnb und der DTV mit einem Millionen-Fonds den ländlichen Tourismus fördern wollen, warnt Hotel-Schwergewicht Marco Nussbaum vor strategischer Einflussnahme. Er kritisiert die Kooperation als Instrument zum Aufbau politischer Beziehungen durch den Plattform-Konzern.

Die Lufthansa und die Flugbegleitergewerkschaft UFO haben in der Tarifauseinandersetzung eine Einigung erzielt. Beide Parteien haben sich, auf Basis der Empfehlung von Bert Rürup, zur Schlichtung des Tarifkonflikts, verständigt. Es gibt mehr Geld für das Kabinenpersonal: Das Gesamtvolumen der Tariferhöhungen beträgt 3,95 Prozent. Die Gehaltssteigerungen liegen zwischen 1,5 und 18 Prozent.

Im Tarifkonflikt bei der Lufthansa scheint der Schlichterspruch den erhofften Durchbruch gebracht zu haben, wie die dpa aus Verhandlungskreisen erfahren haben will. Erneute Streiks seien damit nicht mehr zu befürchten. Die Lufthansa und die Flugbegleitergewerkschaft wollen heute auf einer Pressekonferenz die Empfehlung des Schlichters Bert Rürup präsentieren.

„Edgeland“, „Waterland“, „Ecoland“, die Ideen der Einsender sind vielfältig: Der isländische Tourismusverband hat auf der Seite inspiredbyiceland.com dazu aufgerufen, dem Land einen neuen Namen zu geben. Was zu Beginn nur als Aufruf geplant war, Gedanken über die Insel einzusenden, sei inzwischen zu einem regelrechten Namenswettbewerb ausgeartet, wie die Huffington Post berichtet.

Anbieter von Pauschalreisen dürfen die Höhe der Anzahlung nicht frei wählen. Das berichtet die „Monatszeitschrift für Deutsches Recht“ und bezieht sich dabei auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Dresden. Das Gericht hatte zu entscheiden, ob die von einem Reiseanbieter geforderte Anzahlung in Höhe von 40 Prozent des Reisepreises rechtens sei. Und sie entschieden dagegen: Eine solch hohe Anzahlung benachteilige den Kunden in unangemessener Weise. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters wurden für nichtig erklärt.

Die spanische Fluglinie Iberia will sich gesund schrumpfen. Wie der Spiegel berichtete, werde das Unternehmen bis Ende des kommenden Jahres 4.500 ihrer 20.000 Arbeitsplätze streichen. Zudem seien Lohnkürzungen angekündigt und der Gewerkschaft ein Ultimatum gesetzt worden, um eine Einigung über den Stellenabbau bis Ende Januar zu erzielen. Iberia kämpfe ums Überleben, machte Unternehmenschef Rafael Sánchez-Lozano deutlich.

Auch die deutsche Luftwaffe setzt auf unbemannte Fluggeräte. Die sogenannten Drohnen müssen allerdings von irgendwem geflogen werden. Seit dem vergangenen Jahr werden diese Piloten von der Lufthansa ausgebildet, wie ein Sprecher der Fluglinie am Wochenende bekannt gab und damit einen Bericht der „Bild“ bestätigte. Und das könnte der Fluglinie nach Ansicht eines Ausbilders zum Verhängnis werden: Sie befürchten, dass die zivile Flotte der Lufthansa zur Zielscheibe von Terroristen werden könne, da sie Militärpersonal trainieren würden.

Für die Flughafengesellschaft des neuen Airports in Berlin kommt es immer dicker. Nach Informationen der „Bild am Sonntag“ bereitet nun auch die Deutsche Bahn eine Schadensersatzklage vor. Das Unternehmen habe sich aber noch nicht endgültig entschieden. Der Bahn-Vorstand wolle den Aufsichtsrat am 12. Dezember über die genaue Höhe und den Zeitpunkt der Klage informieren. Laut eines Berichtes des Tagesspiegels stehe darüber hinaus auch der aktuelle Eröffnungstermin wegen möglicher, aufwändiger Umbauten in Frage.

Der Deutsche Tourismusverband (DTV) hat den Tourismuspreis 2012 für innovative Lösungen im Deutschlandtourismus verliehen. Der erste Preis ging an die Tourismus Zentrale Saarland für den „Mängeldetektiv“, eine App-Funktion, mit der Wanderer und Radfahrer Wegschäden melden können. Den zweiten Preis erhielt der Hochschwarzwald Tourismus für den Beitrag „E-Smart trifft HochschwarzwaldCard“, ein kostenloser E-Smart-Verleih für Urlauber. Über den dritten Preis konnten sich gleich zwei Finalisten freuen: Die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH mit der E-Learning-Plattform „Die Grünkohl-Akademie Oldenburg“ sowie die Teamgeist GmbH mit „TABTOUR“, einer digitalen Schnitzeljagd für mobile Endgeräte.
DTV (Pressemitteilung)