Tourismus

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Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

Airbnb führt in zehn europäischen Ländern einen sogenannten „Wetterschutz“ ein. Die Versicherung greift, wenn der Niederschlag am Standort der Unterkunft eine festgelegte Schwelle erreicht oder überschreitet.

Für den Wettbewerb „NaturMomente“ von Airbnb und dem Deutschen Tourismusverband sind 521 gültige Bewerbungen eingegangen, mehr als die Hälfte davon aus Ostdeutschland. Insgesamt steht eine Million Euro zur Unterstützung ländlicher Tourismusprojekte bereit.

Ryanair will ab April 2027 alle Bremen-Flüge einstellen und im Winter 2026 sein Sitzplatzangebot in Berlin halbieren. Insgesamt kündigt die Fluggesellschaft für Deutschland 700.000 Sitzplätze weniger als im Vorjahreswinter an.

Nach Thomas Cook-Pleite hat die Pilotengewerkschaft Balpa Vorwürfe gegen die britische Regierung erhoben. Während es für die Rückholaktion detaillierte Pläne gebe, «wurde der Belegschaft ohne Zögern in den Rücken gestochen», hieß es in einer Mitteilung vom Montag.

Derzeit sind 140.000 Touristen mit deutschen Reiseveranstaltern von Thomas Cook im Urlaub. Zudem seien «für Reisen mit Abreisen heute und morgen rund 21 000 Gäste gebucht», teilte die Thomas Cook GmbH mit Sitz in Oberursel am Montag auf Nachfrage mit.

Zehntausende Menschen sind mit Thomas Cook im Urlaub. Nun hat der britische Reise-Riese den Betrieb eingestellt. Die Folgen spüren auch Touristen aus Deutschland. Condor darf Urlauber, die mit Thomas-Cook-Veranstaltern gebucht haben, nicht mehr an ihr Reiseziel bringen.

Der Reiseanbieter Thomas Cook steht vor dem Aus. Letzte Bemühungen um Finanzierungen blieben erfolglos. Jetzt läuft eine riesige Rückholaktion für zehntausende gestrandete Urlauber an. Condor hat bei der Bundesregierung einen Überbrückungskredit beantragt. Deutsche Cook-Töchter verkaufen keine Reisen mehr.

Der Tourismus boomt, die Reiselaune rund um den Globus ist ungebrochen. Doch bei den Reiseanbietern gab es auch schon so manche Insolvenz.

Der Reiseanbieter Thomas Cook braucht dringend mehr Geld und verhandelte am Sonntag mit Investoren. Gleichzeitig versuchte das Unternehmen Reisende zu beruhigen, die zuweilen von Hotels festgehalten werden, die Angst um ihr Geld haben.

Für Menschen, die Barrierefreiheit benötigen, ist die Urlaubsrecherche häufig eine Herausforderung. Welche Reiseziele sind barrierefrei? Wird das, was mich interessiert, überhaupt barrierefrei angeboten? Mit dem neuen Magazin „Barrierefrei Erleben“ sollen diese Fragen nun geklärt werden.

Der angeschlagene britische Touristikkonzern Thomas Cook verhandelt über weiteres Kapital für seine Sanierungspläne. Es gehe um 200 Millionen Pfund (226 Mio Euro), teilte Thomas Cook mit. Diese kämen zu dem bereits ausgehandelten 900 Millionen Euro schweren Rettungspaket hinzu.