Tourismus

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Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Tourismusorganisationen aus Orten, Regionen und Städten in ganz Deutschland bewerben, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Destinationsentwicklung arbeiten.

Hilton hat seinen Trends Report 2027 veröffentlicht. Die Untersuchung beschreibt, wie sich das Reiseverhalten deutscher Urlauber im kommenden Jahr verändern könnte. Im Mittelpunkt stehen Flexibilität, Erholung, persönliche Entwicklung und Vertrauen.

Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.

Die Nutzer des Reise-Portals „Sleeping in Airports“ bewerten den Komfort auf Flughäfen. Entscheidend sind dabei die Sauberkeit, Service- und Freizeitangebote sowie die Abläufe beim Check-In. Auf den ersten Platz in Europa schaffte es in diesem Jahr der Münchner Flughafen. Doch auch Helsinki und Zürich lagen in der Gunst der Gäste weit vorn. Als „siebten Kreis der Hölle“ wurde hingegen der französische Airport Beauvais-Tille bei Paris bezeichnet. Die vollständigen Listen gibt es bei der Süddeutschen.

Auf die Lufthansa rollt eine neue Streik-Welle zu. Die Verhandlungen mit den bisher eher moderaten Flugbegleitern stehen offenbar kurz vor dem Scheitern. Nach dem letzten Tarifangebot betonte der Chef der Gewerkschaft Ufo, dass er keinerlei Gesprächsgrundlage mehr erkennen könne. Nun sollen die Vorschläge bis zum 1. November korrigiert werden.

Der Güterverkehr der Deutschen Bahn steht vor gravierenden Veränderungen. Da nach dem Streik der GDL acht bis zehn Prozent der Kunden nicht zurückgekehrt seien, gebe es nun ein aktuelles Problem. Zudem gebe es strukturelle Herausforderungen, erklärte Bahn-Chef Rüdiger Grube. Im Zuge der Umstrukturierung würden auch Arbeitsplätze verloren gehen. Die Gewerkschaft spricht bereits von einem „Kahlschlag“ und rechnet mit rund 5.000 Betroffenen.

Studiosus nimmt die Israel-Reisen aus dem Programm. Aufgrund der schlechten Sicherheitslage wurden alle Touren bis einschließlich 31. Oktober abgesagt. Ob die geplanten Reisen im November stattfinden werden, soll spätestens am 23. Oktober entschieden werden. Zuvor hatte bereits das Auswärtige Amt die Sicherheitshinweise verschärft, da es zu zahlreichen Messerangriffen in Jerusalem gekommen war. 

Acht von zehn Europäern verreisen 2015 für durchschnittlich 904 Euro. Dabei erfolgen fast 50 Prozent aller Hotelbuchungen über Online-Plattformen, wie eine aktuelle Studie von eRevMax zeigt. Zu den meist genutzten Reiseportalen gehören Priceline, Expedia und HRS. Die drei Unternehmen beherrschen mit 90 Prozent den europäischen Markt der OTAs.

Immer mehr Fluglinien bieten günstige Tarife ohne Freigepäck. Das Problem daran: Wer das maximale Gewicht des Handgepäcks überschreitet, muss bei manchen Airlines ordentlich draufzahlen. So kostet ein nachträglich eingechecktes Stück im Economy-Light-Tarif der Lufthansa 45 Euro. Mit einem bereits abgegebenen Koffer auf langen Strecken werden sogar 200 Euro fällig. Die Welt hat sich mit den unterschiedlichen Tarifen der Fluglinien genauer befasst.

Nicht nur in heimischen Gefilden werden Reisende von den Kommunen zur Kasse gebeten. Ab 2016 wird bei Reisen nach Mallorca und Ibiza ebenfalls eine tägliche Abgabe für Touristen fällig. Wie die Regionalregierung der spanischen Inselgruppe der Balearen jetzt bekannt gab, wird diese bis zu zwei Euro pro Tag und Urlauber betragen.

Die neuen Sprengstoffdetektoren an den Flughäfen scheinen nicht nur in München zu gesundheitlichen Problemen zu führen (hoga um acht