Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.
Das im Mai eröffnete temporäre Erlebnis-Dorf des Erdbeer-Unternehmens Karls in Wernigerode im Harz soll 2027 in die Verlängerung gehen. Zunächst wird es aber nach den Herbstferien Anfang November schließen.
Lonely Planet zählt Dessau zu seinen Reisezielen für 2027. Autor Anthony Ham stellt das Bauhaus und dessen Einfluss auf die Alltagsarchitektur in den Mittelpunkt.
Die Aktien mehrerer Reiseplattformen haben nach dem Start von Metas KI-Assistent Muse nachgegeben. Analysten befassen sich mit möglichen Folgen für das Geschäft mit Reisebuchungen.
Laut eines aktuellen Tests der Stiftung Warentest ist lediglich jede dritte Auslandskrankenversicherung richtig gut. Einen Blick ins Kleingedruckte sollte zudem jeder Urlauber vor Abschluss einer Versicherung werfen. Testsieger war die Krankenversicherung Allianz. Selbst provisorischer Zahnersatz, psychische Erkrankungen oder Schwangerschaftsprobleme seien hier abgedeckt, so die Tester.
Die Umstellung der meisten Lufthansa-Verbindungen in Europa auf Germanwings werde sowohl für Kunden als auch für den Reisevertrieb massive Folgen haben. Das befürchtet der Deutsche Reiseverband (DRV). Besonders für die Geschäftsreisebüros werde es zu einem erheblichen Mehraufwand bei der Buchung von Germanwings-Flügen kommen.
Der Rotstift bei den Fluglinien zeigt Wirkung: Laut den Wirtschaftsprüfern von KPMG hat sich der Kostenvorteil der Billigflieger gegenüber den klassischen Airlines verringert. KPMG hatte die Jahresabschlüsse der weltweit 25 größten Fluggesellschaften und von sechs Billigfliegern analysiert. Das Ergebnis zeigt, dass die Kosten pro Sitzplatzkilometer bei den herkömmlichen Airlines im Schnitt nur 2,5 US-Cent höher waren als bei den Billigfliegern. Fünf Jahre zuvor habe der Unterschied noch 3,6 Cent betragen.
Einen etwas ungewöhnlichen Urlaubsbeginn hatten die Passagiere einer Ryanair-Maschine in Griechenland. Weil es auf dem Zielflughafen Kefalonia offenbar zu dunkel zum landen war, steuerte der Pilot kurzerhand das 300 Kilometer entfernte Thessaloniki an. Ein Sprecher der Airline machte „Einschränkungen beim Anflug auf die Landebahn“ verantwortlich. Zudem wurde angekündigt, dass Ryanair die Landezeiten ändern werde, damit so etwas nicht noch einmal passiert.
Großreinemachen beim Tourismusriesen Tui – nur drei Monate nach seinem Amtsantritt fängt der neue Chef Friedrich Joussen mit dem Aufräumen an. Ziel ist es, im nächsten Geschäftsjahr wieder eine Dividende auszuschütten. Dies war zuletzt 2007 geschehen. Zudem ist ein operativer Gewinn von einer Milliarde Euro geplant. Geschehen soll dies unter anderem durch Personalabbau in der Zentrale in Hannover.
Die staatliche Fluglinie Air India kommt einfach nicht aus den Schlagzeilen raus. Erst letzten Monat war bekannt geworden, dass in einer Maschine der Autopilot abgeschaltet worden war, während die Piloten in der Business-Class ein Nickerchen machten. Die beiden hatten die Stewardessen gebeten, solange die Stellung im Cockpit zu halten. Und jetzt gleich der nächste Kracher: Nun musste ein Co-Pilot notlanden, da der Pilot nach einem Toilettengang nicht mehr ins Cockpit kam. Die Tür hatte sich verklemmt. Air Indias beruhigende Erklärung: Der Vorfall werde untersucht.
Ganze 16 Prozent der deutschen Urlauber haben auf der Rückreise schon einmal gegen die Einfuhrbestimmungen verstoßen. Das ergab eine Umfrage des Buchungsportals fluege.de unter 3.000 Bundesbürgern. Besonders Schmuggelwaren wie Zigaretten, Alkohol und gefälschte Markenware seien sehr beliebt. Doch auch Schmuck, Arzneimittel und gefälschte Uhren oder Sonnenbrillen landen immer wieder auf den Tischen der Zöllner.
Die Fluggesellschaft Air Berlin ist mit Verlusten ins das laufende Jahr gestartet. Im ersten Quartal sank der Umsatz um drei Prozent auf 791,9 Millionen Euro. Unter dem Strich wurde das Defizit um ein Fünftel auf 196 Millionen Euro ausgeweitet. Der Verlust zerrte das Eigenkapital des Unternehmens komplett auf.