Tourismus

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Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Tourismusorganisationen aus Orten, Regionen und Städten in ganz Deutschland bewerben, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Destinationsentwicklung arbeiten.

Hilton hat seinen Trends Report 2027 veröffentlicht. Die Untersuchung beschreibt, wie sich das Reiseverhalten deutscher Urlauber im kommenden Jahr verändern könnte. Im Mittelpunkt stehen Flexibilität, Erholung, persönliche Entwicklung und Vertrauen.

Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.

Mit den jeweiligen Länder-Tickets der Deutschen Bahn können bis zu fünf Personen fahren. Fremde Personen mitzunehmen, ist ausdrücklich erlaubt und gewünscht. Bislang haben sich entsprechende Reisegruppen entweder zufällig oder im Internet gefunden. Ab dem 12. Oktober bietet das Unternehmen nun eine eigene App, um das Mitfahren zu erleichtern. Zunächst allerdings nur für das Bayern-Ticket. Andere Bundesländer und Tarifbereiche sind aber in Planung.

Billigflieger Ryanair macht weiter Druck auf die Konkurrenz. Die irische Fluglinie reduziert den Durchschnittspreis ihrer Flugtickets von 45 auf 25 Euro. Möglich machen das die jüngsten Kurseinbrüche an den Rohstoffmärkten sowie Umstrukturierungen innerhalb der Flotte. Langfristig sollen die Preise sogar noch weiter fallen.

Am Freitag kam es in Frankreich zu einem Großeinsatz der Feuerwehr – Passagiere des Schnellzugs TGV hatten einen verdächtigen Gasgeruch entdeckt. Die Rettungskräfte gingen kein Risiko ein, sogar Spezialisten der Abteilung für atomare, biologische und chemische Gefahren rückten an. Auslöser des fiesen Geruchs war jedoch keine Bombe, sondern vergammeltes Fleisch im Gepäck eines Passagiers. Nach zweieinhalb Stunden Suche konnte die Fahrt fortgesetzt werden.

Deutschland ist ein Reiseland. Das wissen natürlich auch unsere Promis, die sich für die Bild an ihren Lieblingsplätzen selbst fotografiert haben. Besonders beliebt waren die Inseln im Norden und die Seen im Süden. Fußballplätze und eine Pommes-Bude sind aber auch mit dabei.

Die Deutsche Bahn will ihre Lautsprecher-Durchsagen aufpeppen – zumindest auf einigen Strecken in Baden-Württemberg. Zusammen mit dem Radiosender Antenne 1 sucht das Unternehmen dafür Kinder zwischen neun und zehn Jahren, die dann die Haltestellen ansagen sollen. Ob die Kinder Hochdeutsch sprechen können müssen, ist allerdings noch unklar.

Zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit hat Expedia eine Studie zu den Unterschieden im Reiseverhalten der Deutschen zwischen 1990 und heute aufgelegt. Die Untersuchung fördert Interessantes und Skurriles zu Tage. So waren Pensionen und Ferienwohnungen 1990 die beliebtesten Übernachtungsmöglichkeiten. Heute sind es mit großem Vorsprung Hotels. Mundhygiene hat dabei allerdings an Stellenwert verloren: Deutsche zwischen 18 und 45 Jahren verzichten beim Reisegepäck inzwischen lieber auf die Zahnbüste als auf ihr Smartphone.

Deutschland und Frankreich rücken näher zusammen – die Zugfahrt zwischen München und Paris wird ab dem 3. April 2016 nur noch 5 Stunden und 40 Minuten dauern. Bisher waren es 6 Stunden und 20 Minuten. Informationen zu den Fahrpreisen lieferte die gestrige Vorstellung des grenzüberschreitenden Fahrplans der französischen Bahn SNCF leider nicht. Diese werden erst innerhalb der nächsten Monate ausgearbeitet.

Gestern Nachmittag machte eine Meldung die Runde, dass Ryanair künftig Flüchtlinge auch ohne gültiges Visum nach Europa fliegen wird. Sowohl die Deutsche Presseagentur als auch andere Medien verbreiteten den vermeintlichen Knaller natürlich sofort – leider handelte es sich dabei um eine Falschmeldung. Die wiedergegebenen Äußerungen seien vollständig erfunden, teilte die Fluglinie mit. Die dpa entschuldigte sich daraufhin per Twitter.