Tourismus

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Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

Kurzfristige Gleiswechsel, andere Wagenreihung, ungewisse Anschlüsse: Wenn es Probleme gibt, wollen viele Bahnreisende wenigstens schnelle und passende Benachrichtigungen bekommen. Kommt da bald was?

Hohe Auszeichnung auf der ITB 2026: Der Tourismusausschuss des Bundestages verleiht Ingrid Hartges die Bleikristallkugel für ihr langjähriges Engagement im Gastgewerbe. Die Verleihung der sogenannten Bleikristallkugel erfolgte laut Karliczek mit großer Dankbarkeit und Geschlossenheit der Abgeordneten.

Deutschland, Österreich und Ungarn bündeln ihre Kräfte: Mit der neuen Marke „Discover your Danube“ startet eine großangelegte Tourismusoffensive, um den Donauraum als ganzjähriges Reiseziel für internationale Gäste zu etablieren.

Der für Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern zuständige ADAC Hansa hat verschiedene Reiseziele im Norden mit dem Tourismuspreis 2013 geehrt. Die eingereichten Bewerbungen seien „besonders originell und zukunftsweisend für die Tourismusbranche“, so der Autoclub. Im Nordosten des Landes gab es dabei sogar gleich zwei Gewinner: Das Darwineum des Zoologischen Gartens Rostock und die Arbeitsgemeinschaft der Hoteliers am Flughafen Heringsdorf. In Hamburg hatten die Kleinen die Nase vorn: Das Miniatur Wunderland in der Speicherstadt belegte den ersten Platz an der Elbe.

Wer seinen Urlaub gerne auf Kreuzfahrtschiffen verbringt, aber Rentner-Landgänge langweilig findet, sollte sich jetzt schon mal die Haare wachsen lassen – denn die nächste „70.000 Tons of Metal“ kommt bestimmt. Die Themenkreuzfahrt für Metal-Fans schöpft dabei aus dem Vollen: 2.000 Fans, 40 Bands und ein enormer Bierverbrauch waren das Ergebnis der letzten Tour. Und sogar der Crew hat es gefallen: Die Gäste seien einfach unkompliziert und würden sich nicht beschweren.

Da haben sie die Rechnung aber ohne den Wirt gemacht. Nachdem der ehemalige Frankfurter Flughafenchef Wilhelm Bender schon als heißer Kandidat für den BER-Chefposten gehandelt wurde, machte Matthias Platzeck nun ein Strich durch eben diese Rechnung. Bender stünde zur Verfügung, sie für das Projekt zu unterstützen, aber nicht als CEO, so Brandenburgs Ministerpräsident am Montag in Potsdam. Der Flughafen brauche eine Lösung, die über Jahre trage.

2012 knackte Deutschland erstmals die Marke von 400 Millionen Übernachtungen. Nach Hochrechnungen  des Statistischen Bundesamtes verbrachten Gäste aus dem In- und Ausland 406 Millionen Nächte in deutschen Beherbergungsbetrieben. Das sind rund drei Prozent mehr als im Vorjahr. „2012 verzeichnen wir damit das dritte Rekordjahr in Folge“, freute sich Claudia Gilles, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Tourismusverbandes (DTV), die für das laufende Jahr mit einem Wachstum von bis zu zwei Prozent rechnet.

Licht am Ende des Tunnels? Der neue Hauptstadtflughafen BER bekommt offenbar einen neuen Chef. Laut einem Medienbericht soll nun ein erprobter Airport-Chef ans Ruder. Wilhelm Bender, ehemaliger Geschäftsführer des Frankfurter Flughafens, soll bereits ein entsprechendes Angebot erhalten haben. Die Flughafengesellschaft wollte dazu jedoch keine Angaben machen, da sie sich nicht zu Personalfragen äußern würden.

Laut einem Urteil des europäischen Gerichtshofs (EuGH) müssen Fluglinien ihren Kunden Hotels und Verpflegung zahlen, auch wenn die Flüge wegen einer Naturkatastrophe ausgefallen sind. Dies entschied der EuGH zugunsten einer Passagierin, die gegen Ryanair geklagt hatte. Damit haben gestrandete Reisende nun auch über mehrere Tage hinweg Anspruch auf eine Kostenübernahme.

Die sächsische Generalstaatsanwaltschaft erhebt neue Vorwürfe gegen Unister. Wie ein Behördensprecher sagte, werde jetzt auch wegen des Verdachts auf illegalen Adresshandel und wegen gefälschter Preisangaben auf den Unister-Portalen wie fluege.de und ab-in-den-urlaub.de ermittelt. Unister soll also die Adressen seiner Kunden verhökert haben. Wie „Die Welt“ berichtet, reagierte Unister prompt und wie zu erwarten. Die Vorwürfe entbehrten jeder Grundlage uns seien eine echte Unverschämtheit, wird das Unternehmen zitiert.

Die Leipziger Internet-Firma Unister hat einen neuen Datenschutzbeauftragten. Bisher hatte der Datenschutz in den Händen eines Gesellschafters gelegen. Dies hatte jedoch die Aufsichtsbehörde als unzulässig angesehen. Doch auch wenn so eine zentrale Forderung des sächsischen Datenschutzbeauftragten erfüllt wurde, wird noch immer gegen verschiedene Manager des Unternehmens, wegen des Verdachts des Steuerbetrugs, ermittelt. Und da hilft dann auch kein Datenschutz.