Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.
Soziale Medien beeinflussen die Reiseplanung der Deutschen zunehmend. Gleichzeitig posten sie seltener beschönigende Beiträge und verzichten im Urlaub häufiger vollständig auf soziale Netzwerke als Reisende in den übrigen untersuchten Ländern.
Reisepässe und Personalausweise haben persönliche Informationen nicht nur aufgedruckt, sondern auch auf einem Chip gespeichert. Manche Reisende machen sich Sorgen, ob genau dieser Chip nicht heimlich ausgelesen werden könnte.
Airbnb hat die Entwicklung der Suchanfragen nach naturnahen Reisezielen in Deutschland für den Herbst 2026 ausgewertet. Besonders stark gestiegen ist das Interesse an Orten im Schwarzwald, in der Eifel und an der Ostseeküste.
In einer Anzeige wirbt Easyjet derzeit bei den Berlinern, doch mal in eine uncoolere Stadt zu fliegen – zum Beispiel nach Düsseldorf. Ein Redakteur der Welt hat selbst lange in der Stadt am Rhein gewohnt und entsprechend geantwortet: Vernünftige Cocktails gingen schließlich auch ohne Schirmchen und neonfarbenen Sirup. Und einen funktionierenden Flughafen hätten sie in Düsseldorf ebenfalls.
Die New York Times hat ihre Reiseempfehlungen für das laufende Jahr veröffentlicht. Auch Deutschland wird erwähnt, allerdings nur der westliche Teil. So werde der Geist teutonischer Toleranz nirgendwo mehr gelebt als in den fortschrittlichen westlichen Staaten des Landes. Dies scheint für die NYT im Osten nicht der Fall zu sein. In der Schweiz empfiehlt die Zeitung Lesern den Vierwaldstättersee zu besuchen.
Ob Zahnbürsten, Flugzeugsessel oder eine Tonne Schokoherzen – nächsten Montag wird das restliche Inventar von Air Berlin versteigert. Mitbieten kann jeder mit einer Internetverbindung, bislang sind schon rund 40.000 Interessierte registriert. Das Inventar soll ein Gesamtvolumen im zweistelligen Millionenbereich umfassen.
Der britische Investor Duke Street hat die Mehrheitsanteile an A-Rosa Flusskreuzfahrten übernommen. Die Flusskreuzfahrt-Reederei mit derzeit elf Schiffen war seit rund neun Jahren im Mehrheits-Eigentum des Private-Equity-Unternehmens Waterland.
Der US-Präsident hat seine Teilnahme am Weltwirtschaftsforum in Davos angekündigt. Für die Stadt bedeutet das natürlich jede Menge Hektik, vor allem die Sicherheitsmaßnahmen werden drastisch erhöht. Trumps Besuch werde Davos ganz dramatisch berühren, erklärte Ernst Wyrsch, der lange Jahre das Steigenberger vor Ort führte. Für den Ort, Graubünden und die Schweiz sei das aber eine tolle Sache.
Die Lufthansa ist wieder die größte Fluggesellschaft Europas. Mit konzernweit rund 130 Millionen Passagieren ließ die Fluglinie im vergangenen Jahr den irischen Konkurrenten Ryanair hinter sich. Einer der Gründe dafür war natürlich auch die Insolvenz von Air Berlin. Ryanair hatte sich ein Jahr zuvor die Spitzenposition geschnappt.
Während sich im Sommer viele Urlaubsorte vor Touristen gar nicht retten können, herrscht außerhalb der Saison oft gähnende Leere. So auch in Griechenland. Der Fotograf Marinos Tsagkarakis hat das Land fünf Jahre lang bereist und die verlassenen Orte in seinen Fotos festgehalten. Der Tourismus habe Griechenland drastisch in Mitleidenschaft gezogen und in ein Produkt verwandelt, so sein Fazit.
Trotz der Startschwierigkeiten auf der neuen Schnelltrasse kommt die Strecke offenbar gut bei den Passagieren an. In den ersten vier Wochen seien mehr als doppelt so viele Fahrgäste zwischen Berlin und München in ihren Zügen gewesen wie im Vorjahreszeitraum, erklärte der Personenverkehrsvorstand der Deutschen Bahn Bertold Huber.