Tourismus

Tourismus

In einem südlichen Adria-Ambiente dreht die neue Achterbahn des Europa-Parks ihre Runden. Im Mai gibt es dann einen weiteren Neubeginn in der Freizeitanlage. (mit Video der Achterbahn-Fahrt)

"Wenn Urlaub, dann richtig!", so könnte man die Stimmung der Deutschen zur Sommersaison 2024 zusammenfassen. Denn trotz hohen Urlaubskosten und dem allgemeinen Trend zum Sparen scheinen deutsche Urlauber bereit zu sein, mehr für ihren Urlaub auszugeben.

Viele Urlaubsregionen in Europa kämpfen mit den Auswirkungen von Massentourismus. Besonders unausgewogen ist das Verhältnis zwischen Einheimischen und Touristen im EU-Vergleich in der Südlichen Ägäis in Griechenland.

An Bord einiger Lufthansa-Jets soll es noch in diesem Sommer auch in der Economy-Klasse wieder kostenlose Getränke geben. Rund drei Jahre nach Abschaffung soll nun testweise und auf einzelnen Kurz- und Mittelstrecken wieder gratis ausgeschenkt werden.

Geschäftsreisende verlieren im Schnitt 48 Minuten pro Dienstreise durch unzureichende Reiseplanung, ungünstige Anschlussverbindungen oder schlecht gewählte Unterkünfte. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Deutschen ReiseVerbands (DRV). Bei rund 164 Millionen Geschäftsreisen pro Jahr verlieren Deutschlands Unternehmen damit jährlich über 130 Millionen Stunden Arbeitszeit. Nur die wenigsten Unternehmen legen die Planung und Durchführung ihrer Geschäftsreisen in professionelle Hände, so der DRV.

Die Deutsche Bahn kann sich auf einen Konkurrenten gefasst machen. Die italienische Staatsbahn Ferrovie dello Stato (FS) will mit ihrer Tochtergesellschaft Netinera ihren Marktanteil auf den deutschen Schienen weiter ausbauen, wie der Netinera-Chef Jost Knebel der Welt am Sonntag mitteilte. Es sei geplant, bis 2014 die Nummer zwei im deutschen Regionalverkehr zu werden.

Ungeachtet der Kritik hält die Lufthansa weiter an ihren Plänen für eine neue Billigfluglinie fest. Wie das Magazin Wirtschaftswoche am Wochenende berichtete, sollen dem Aufsichtsrat bereits diese Woche entsprechende Pläne vorgestellt werden. Mit dem neuen Tochterunternehmen versucht die Lufthansa, weiter Kosten zu sparen. Die Flugbegleiter befürchten allerdings Nachteile wie Lohneinbußen.

Ab dem nächsten Jahr dürfen in Deutschland Fernbusse im Linienverkehr fahren. „Zukünftig sind überall in Deutschland Fernbuslinien möglich, die untereinander und auch mit dem Fernverkehr der Bahn konkurrieren dürfen“, so besagt es der Kompromiss, auf den sich am Freitag die Fraktionen von Union, FDP, SPD und Grünen im Deutschen Bundestag einigten. Eigentlich gelten im innerdeutschen Linienverkehr seit über 75 Jahren strenge Beschränkungen, um der Bahn den Wettbewerb vom Hals zu halten. Die gelb-schwarze Regierung hatte sich allerdings bereits im Koalitionsvertrag darauf verständigt, den Bussen freie Bahn geben zu wollen.

Kreuzfahrten sind beliebter denn je. Wie die Branchenverbände ECC und CLIA mitteilten, knackten die weltweiten Passagierzahlen in 2011 die 20 Millionen-Marke, dies entspricht ganzen zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Trotz dieser glänzenden Zuwachsrate erwarten die Verbände für 2012 sogar noch bessere Ergebnisse. Ob sich die Havarie der Costa Concordia im Januar dieses Jahres negativ auf die Buchungszahlen auswirken wird, werden jedoch erst die kommenden Bilanzen zeigen.

Zufriedene Gesichter bei Grammer. Das Unternehmen mit Sitz im bayerischen Amberg, das sich auf die Herstellung von Passagiersitzen spezialisiert hat, konnte einen Großauftrag der Deutschen Bahn abstauben. Wie das Unternehmen mitteilte, sei die Bestellung von 46.000 neuen Sitzen für die ICE-Flotte der größte Auftrag dieser Art in der Geschichte der Deutschen Bahn. Zum finanziellen Volumen der Order machte Grammer allerdings keine Angaben.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, soll der Wirtschaftswissenschaftler Bert Rürup den Tarifstreit zwischen der Lufthansa und ihren Flugbegleitern schlichten. Der ehemalige Wirtschaftsweise arbeitet seit 2009 als Unternehmensberater, und soll nun in den noch offenen Fragen zum Entgelt-Tarifvertrag zwischen den beiden Parteien vermitteln.

Die Lufthansa und die Gewerkschaft der Flugbegleiter (UFO) haben ein Schlichtungsabkommen unterschrieben. Das teilte ein Sprecher der Fluglinie am Mittwochnachmittag in Frankfurt mit. Während der Schlichtung dürfe die Gewerkschaft nicht zu neuen Streiks aufrufen, weitere strittige Fragen sollen jedoch in parallelen Gesprächen geklärt werden. Auf die Person des Schlichters haben sich die Parteien noch nicht geeinigt.