Aida Cruises will 2040 emissionsneutral sein

| Tourismus Tourismus

Aida Cruises will 2030 das erste Zero-Emission-Schiff in Dienst stellen. Bis 2040, zehn Jahre vor den Klimazielen der International Maritime Organization (IMO), will das Kreuzfahrtunternehmen mit seiner Flotte emissionsneutral auf Kurs sein. Mit der "Green Cruising Strategie" zeigt das Unternehmen auf, wie es sich den Herausforderungen des Klimawandels stellt.

Die wichtigsten Meilensteine im Überblick:

  • 2004:  Bereits mit dem Auftrag für AIDAdiva und bei allen weiteren Neubauten wird die Landstromnutzung berücksichtigt.
  • 2011: Auftragsvergabe für die weltweit ersten Schiffe, die im Hafen mit emissionsarmem Flüssigerdgas (LNG) oder Landstrom versorgt werden können.
  • 2016: Indienststellung von AIDAprima: Neben der Möglichkeit zur LNG-Versorgung imHafen verfügt das Schiff auch über einen Landstromanschluss und ein Abgasreinigungssystem.
  • 2017: Premiere in Hamburg: AIDAsol nutzt als erstes Kreuzfahrtschiff Europas erste Landstromanlage.
  • 2018: Weltpremiere: Indienststellung von AIDAnova, des ersten Kreuzfahrtschiffes, das mit emissionsarmem LNG angetrieben wird und 2019 mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet wurde. Die Nutzung von LNG ist für AIDA Cruises eine Brückentechnologie. Zusammen mit verschiedenen Partnern aus der Wirtschaft und Wissenschaft wird bereits an Lösungen für eine CO2-freie Gewinnung von Flüssiggas gearbeitet.
  • 2019: Zehn Schiffe der AIDA Flotte sind landstromfähig beziehungsweise technisch darauf vorbereitet, weitere Schiffe folgen.
  • 2021: Dank der Initiative von AIDA Cruises werden Landstromanlagen in Kiel und Rostock eröffnet. An Bord von AIDAnova werden erstmals Brennstoffzellen zum Einsatz kommen. Indienststellung von AIDAcosma, des zweiten LNG-Kreuzfahrtschiffes von AIDA.
  • 2022: Ein AIDA Schiff erhält das bisher größte Batteriespeichersystem in der Kreuzfahrt.

Im Rahmen der Green Cruising Strategie investiert Aida Cruises nicht nur in Umwelttechnologie für seine Neubauten, sondern beschäftigt sich auch damit, technische Lösungen für die Schiffe der bestehenden Flotte zu finden. Es geht dabei zum Beispiel um die Frage, ob man bereits in naher Zukunft so effiziente Brennstoffzellen auf einem Schiff nachrüsten kann, dass diese einen großen Teil des Energiebedarfes wie etwa für den Hotelbetrieb liefern könnten. Oder wie man Abfälle als Wertstoffe an Bord zur Energiegewinnung wiederverwerten kann.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die GBTA erwartet für 2026 Geschäftsreiseausgaben von 404 Milliarden Euro in Europa. Während die Ausgaben um sieben Prozent steigen sollen, wächst die Zahl der Reisen laut Prognose lediglich um 0,7 Prozent. Deutschland bleibt der größte europäische Geschäftsreisemarkt.

Das Ferienhaus-Portal Holidu hat das Suchinteresse bei Google für deutsche Kleinstädte mit weniger als 20.000 Einwohnern ausgewertet. Dabei führen Füssen und Winterberg das aktuelle Ranking an.

Hunderttausende Touristen zieht es Jahr für Jahr an die gleichen Orte. Die Europäische Kommission will die Länder dabei unterstützen, Folgen auszugleichen - und Europas Tourismus stärken.

Booking.com hat seine Reiseprognosen für 2027 veröffentlicht. Eine Befragung in Deutschland zeigt veränderte Urlaubswünsche – von stimmungsbasierter Reiseplanung über unterschiedliche Budgetvorstellungen bis zum Einsatz künstlicher Intelligenz.

Der Fahrradtourismus hat 2025 in Deutschland einen Bruttoumsatz von 18,1 Milliarden Euro ausgelöst. Eine neue Untersuchung des Deutschen Tourismusverbandes zeigt zudem, wo weiteres Nachfragepotenzial besteht.

Regen statt Schnee und hohe Betriebskosten: Am Kolben in Oberammergau wird nach 15 Jahren der klassische Wintersportbetrieb eingestellt. Was die Betreiber zu dem Schritt sagen.

Nach dem Spatenstich für die Munich Arena in Freising prognostiziert eine Deloitte-Studie eine jährliche Bruttowertschöpfung von rund 355 Millionen Euro für die Region. Von zusätzlicher Nachfrage sollen auch Hotellerie und Gastronomie profitieren. Zum Projekt gehört ein Tempo by Hilton mit 199 Zimmern.

Center Parcs Deutschland steigerte im Geschäftsjahr 2025/26 die Auslastung seiner sechs Ferienparks auf 80,8 Prozent. Besonders die Nachfrage nach Aufenthalten außerhalb der Schulferien nahm zu.

Vor Flügen in die Vereinigten Staaten muss ab Mitte nächster Woche eine zusätzliche Erklärung abgegeben werden. Der Hintergrund ist der Ebola-Ausbruch im Kongo. Was US-Reisende wissen müssen.

Baden-Baden führt das Ranking der meistgesuchten deutschen Kurorte mit rund 451.000 monatlichen Suchanfragen an. Eine Auswertung von Fit Reisen zeigt außerdem regionale Unterschiede und abweichende Präferenzen in ausländischen Märkten.