Baubeginn: Königsstuhl auf Rügen bekommt Aussichtsplattform

| Tourismus Tourismus

Eines der bekanntesten Wahrzeichen Mecklenburg-Vorpommerns - der Königsstuhl auf der Insel Rügen - bekommt eine Aussichtsplattform. Wie eine Sprecherin des Schweriner Umweltministeriums erklärte, wird Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) an diesem Montag deshalb zur Grundsteinlegung bei Sassnitz (Vorpommern-Rügen) erwartet. Der Bau des rund 7,6 Millionen-Euro-Projekts soll im Sommer 2022 fertig sein. Sie soll Gästen den Besuch des 118 Meter hohen Kreidefelsens auch in Zukunft ermöglichen, da dieser durch natürliche Erosion gefährdet sei.

Parallel dazu fordern Einheimische allerdings weiter den Ersatzbau einer Treppe am Königsstuhl. Die bisherige Treppe zum Strand war 2016 in Teilen beschädigt und abgebaut worden. Der Nationalpark und das Umweltministerium sprachen sich gegen einen Wiederaufbau aus, daraufhin hatte es Proteste für den Erhalt des Abstiegs gegeben.

Die Treppe hatte mehr als 200 Jahre lang Touristen und Besuchern gedient, hatte es vom Landkreis geheißen. Nach einem Kreis-Gutachten würde ein Wiederaufbau der Treppe 2,6 bis 3,4 Millionen Euro kosten. Viele Einheimische stört zudem, dass man den Königsstuhl nicht mehr allein - wie jahrzehntelang - sondern nur noch mit einem Ticket für das Nationalparkzentrum besuchen darf. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab sofort kostet der reguläre Eintritt in den Kölner Dom zwölf Euro. Mit dem neu eingeführten Eintrittspreis sollen die gestiegenen Kosten etwa für den Schutz des Denkmals gedeckt werden.

Mozarts Geburtsstadt ist ein touristisches Juwel. Entsprechend viele Reisende steuern die 160.000-Einwohner-Stadt speziell für einen Tagesausflug an. Oft gibt es Stau - das soll jetzt anders werden.

Kurz vor Beginn der Sommerferien in Schleswig-Holstein zeichnet sich im Tourismus ein uneinheitliches Bild ab. Während zahlreiche Küstenorte und Inseln bereits hohe Auslastungen melden, liegt die Buchungslage landesweit vielerorts noch unter dem Niveau des Vorjahres.

Eine aktuelle Studie von HolidayCheck analysiert das unterschiedliche Nachhaltigkeitsverhalten von Deutschen im Alltag und während der Urlaubszeit. Dabei zeigt sich eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und tatsächlichem Handeln.

Das Fürstentum Monaco ist der 18. europäische Themenbereich im größten Freizeitpark Deutschlands. Zur offiziellen Eröffnung hat sich Prominenz angekündigt. Das hat auch Folgen für Besucher.

Mit der Freigabe neuer Kanäle werden im Lausitzer Seenland fünf ehemalige Tagebauseen zu einem zusammenhängenden Wasserrevier verbunden. Der neue Fünf-Seen-Verbund erweitert die Möglichkeiten für Urlauber, Wassersportler und den Wassertourismus der Region.

Die deutschen Reiseveranstalter müssen bei Pauschalreisen künftig weniger Vorsorge gegen Insolvenzen treffen. Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) hat erneut die Entgelte gesenkt, die für jede Reise gezahlt werden müssen.

Reservieren, absagen - doppelt buchen, nicht erscheinen: Das sommerliche Hüttenchaos am Berg macht nicht nur den Wirten zu schaffen. Warum faire Planung auch für die anderen Wanderer unerlässlich ist.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass deutsches Fernsehen für Urlauber zunehmend an Bedeutung gewinnt. Insbesondere junge Reisende nutzen verstärkt digitale Streaming-Angebote während der Ferien.

Nach einer Flaute wegen des Iran-Kriegs zieht die Nachfrage nach Urlaub in der Türkei und Ägypten bei Tui wieder spürbar an. Besonders Antalya steht bei Sommerreisen hoch im Kurs.