Berliner Fernsehturm geschlossen - Areal wegen Eisabbrüchen gesperrt

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Unter dem Berliner Fernsehturm ist wegen drohenden Eisabbrüchen ein größerer Bereich gesperrt worden. Ein Radius von etwa 100 Metern sei mittlerweile betroffen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagabend. Das Areal am Alexanderplatz im Herzen der Stadt musste gesperrt werden, da Eisbrocken von dem 368 Meter hohen Turm herunterfallen und Menschenleben gefährden könnten. Mehrere Straßenbahnlinien wurden umgeleitet, Fußgänger durften den Bereich nicht betreten.

«Bei bestimmten Wetterlagen setzt sich Eis an den Antennenanlagen und der Kugel ab», sagte ein Sprecher der Firma, die das Restaurant im Turm betreibt, der Deutschen Presse-Agentur. Das sei ein völlig normaler Vorgang. «Dieses Eis platzt - wenn die Temperaturen sich ändern - ab.»

Zunächst war nur die Fläche vor dem Turm gesperrt gewesen, das Gebäude selbst konnte noch betreten werden. Am Sonntagabend drehte dann der Wind - damit wurde auch das Betreten des Turmes zu gefährlich.

Wann wieder Entwarnung gegeben werden kann, war zunächst nicht absehbar. Die Polizei ging zwischenzeitlich von Montag aus.

Die Tram-Linien M4, M5 und M6 werden aufgrund der Absperrungen zwischen den Haltestellen Mollstr./Otto-Braun-Str. und Spandauer Str./Marienkirche umgeleitet, wie die BVG mitteilte. Autofahrer müssen mit Verkehrsbehinderungen auf der Karl-Liebknecht-Straße, der Gontardstraße, der Panorama- sowie der Rathausstraße rechnen.

Der Bereich unter Deutschlands höchstem Gebäude musste zuletzt 2012 wegen drohenden Eisabbrüchen gesperrt werden.


 

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