Blackstone investiert 200 Millionen Euro in Center Parcs

| Tourismus Tourismus

Die Center Parcs von Pierre & Vacances haben neue, langfristige Pachtverträge mit Blackstone, dem Eigentümer von sieben Parks, geschlossen. Blackstone investiert 200 Millionen Euro in die Renovierung seiner Anlagen. Die Financial Times berichtet, dass der Finanzinvestor sich damit auf einen Verkauf vorbereite.

Zu den Blackstone-Center-Parcs gehören, befinden sich auch die Parks Bispinger Heide in Deutschland sowie die niederländischen Parks De Kempervennen, De Huttenheugte, Het Heijderbos und Het Meerdal sowie die belgischen Anlagen Erperheide und De Vossemeren. Neben insgesamt mehr als 4.800 Ferienhäusern und zentralen Einrichtungen erhält auch das tropische Badeparadies Aqua Mundo eine Rundumerneuerung. Gäste können sich darüber hinaus auf eine weitere Verbesserung der Infrastruktur aller Parks freuen.

Mit 85 Prozent fließt der größte Teil der Investition in die Renovierung der Ferienhäuser und Hotelzimmer. Damit reagiert die Gruppe auf den wachsenden Bedarf an modernen und hochwertigen Unterkünften. Sowohl die Ferienhäuser der Kategorie Premium und VIP als auch die Comfort-Ferienhäuser erfahren eine Aufwertung. Es werden darüber hinaus neue Ferienhauskategorien eingeführt, die sich ausschließlich auf Erlebnisse fokussieren. So können Familien beispielsweise Ferienhäuser wählen, bei denen es um die Themen „Abenteuer“ und „Tiere“ geht.

Im Vordergrund der Erneuerungsarbeiten steht die Modernisierung und Weiterentwicklung der bei den Familien beliebtesten Aktivitäten: Sie können sich unter anderem auf interaktive Bowlingkonzepte mit speziellen Licht- und Soundeffekten freuen. Darüber hinaus werden die Streichelzoos aller sieben Standorte erneuert und neue Spielplätze im Freien erbaut. Center Parcs wird außerdem ein völlig neues Tierkonzept in den Parks Bispinger Heide und Het Meerdal vorstellen. Dies schafft ein echtes Naturerlebnis, sodass die Gäste die Tiere in einer natürlichen Umgebung erleben können. Der überdachte Jungle Dome, ein tropischer Dschungel mit vielen exotischen Tieren und Pflanzen im niederländischen Park Het Heijderbos, wird ebenfalls aufgewertet und mit zum Thema Dschungel passenden Spielelementen bereichert. Zur besseren Orientierung der Besucher wird zudem das Wegenetz zwischen den verschiedenen Einrichtungen in den Parks optimiert und neu angelegt.

Das tropische Badeparadies Aqua Mundo wird in allen Parks mit neuen Attraktionen bereichert und erhält eine Rundumerneuerung: Badegäste können sich neben neuen Attraktionen auch auf modernisierte, interaktive Rutschen mit Licht- und Soundeffekten freuen, die den Spaßfaktor beim Baden erhöhen. Grund zur Freude gibt es auch für die kleinen Gäste der Badeparadiese, denn sie können sich auf neue Kinderpools freuen.

Digitalisierung für einen stressfreien Urlaub vor und während des Aufenthalts
Für einen stressfreien Urlaub wird der Aufenthalt für die Gäste in allen sieben Parks weitestgehend digitalisiert: Ein Beispiel hierfür ist das digitale Armband. Dieses Armband ermöglicht den Gästen nicht nur den Zugang zum Aqua Mundo, sondern auch zu allen weiteren Aktivitäten und Einrichtungen in den Parks. In Zukunft wird Center Parcs mit diesem Armband ebenfalls die Möglichkeit bieten, zu bezahlen und das Ferienhaus zu öffnen.

„Die Menschen sehnen sich nach einem stressfreien Urlaub und suchen nach einzigartigen Erlebnissen, die sie miteinander teilen können. Deshalb haben wir diese Vereinbarung mit Blackstone getroffen, mit der wir 200 Millionen Euro in die Renovierung von sieben unserer Ferienparks in Deutschland, den Niederlanden und Belgien investieren können. Mit dieser Investition möchten wir den einzigartigen Charakter jedes Parks verbessern, um den sich ändernden Bedürfnissen unserer Gäste gerecht zu werden”, sagt Pascal Ferracci, CEO von Center Parcs Europe. „Mit diesem großen Innovationsprojekt wollen wir einen neuen Standard setzen. Wir möchten unsere Gäste ständig in Erstaunen versetzen, während sie Zeit mit ihrer Familie verbringen und wirklich zusammen sind. “


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Fast zehn Jahre lang war der Besuch der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, der sogenannten Plaza, kostenlos. Von Oktober an kostet er Geld. Welche Auswirkungen das haben wird.

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.