Briten kontrollieren Urlauber bald strenger

| Tourismus Tourismus

Für Reisen nach Großbritannien brauchen Urlauber ab 25. Februar zwingend die elektronische Einreisegenehmigung ETA. Darauf weist die britische Botschaft in Berlin einen Monat vor Beginn der strengen Kontrollen hin.

Fluggesellschaften und andere Beförderungsunternehmen – etwa Eurostar – werden ab diesem Zeitpunkt strikt vor der Reise überprüfen, ob Passagiere die Voraussetzung erfüllen. Kann man keine ETA vorweisen, werde der Einstieg verweigert, so die britische Botschaft.

Die elektronische Einreisegenehmigung ETA («Electronic Travel Authorisation») ist eigentlich schon seit April 2025 Pflicht, wenn man ins Vereinigte Königreich reisen will und kein Visum besitzt. Sie sei jedoch bei Einführung zunächst nicht strikt umgesetzt worden, um Besuchern ausreichend Zeit zu geben, sich auf die neuen Regelungen einzustellen, teilt die Botschaft mit. Mit dieser großzügigen Regelung ist es ab Ende Februar vorbei.

Antrag rechtzeitig stellen

Reisende können die ETA am einfachsten über die UK-ETA-App beantragen – über Umwege ist auch ein Antrag im Browser möglich. Die ETA kostet derzeit 16 Pfund (rund 18 Euro). Ratsam ist nach Angaben der Botschaft, den Antrag spätestens drei Tage vor der geplanten Reise zu stellen. So bleibt Puffer, falls zusätzliche Überprüfungen nötig sein. Die meisten Menschen erhielten aber automatisch innerhalb weniger Minuten eine Entscheidung.

Einmal erteilt, berechtigt die ETA zu mehreren Reisen und Aufenthalten von bis zu sechs Monaten in einem Zeitraum von zwei Jahren. Voraussetzung: Der beim Antrag angegebene Reisepass muss in dieser Zeit ebenfalls noch gültig sein. 

Nur auf Durchreise? ETA kann dennoch nötig sein

Falls man an einem Flughafen im Vereinigten Königreich zwischenlandet, braucht man gegebenenfalls auch eine ETA: Sie werde für einen Flughafentransit nur dann nicht benötigt, wenn der Transitbereich nicht verlassen und keine Grenzkontrolle passiert wird, heißt es vom Auswärtigen Amt. Muss man etwa sein Gepäck erneut einchecken, muss man durch die Grenzkontrolle. Das Ministerium rät, im Zweifel die Airline zu kontaktieren, ob man die britische Grenzkontrolle bei der Zwischenlandung passieren muss. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab sofort kostet der reguläre Eintritt in den Kölner Dom zwölf Euro. Mit dem neu eingeführten Eintrittspreis sollen die gestiegenen Kosten etwa für den Schutz des Denkmals gedeckt werden.

Mozarts Geburtsstadt ist ein touristisches Juwel. Entsprechend viele Reisende steuern die 160.000-Einwohner-Stadt speziell für einen Tagesausflug an. Oft gibt es Stau - das soll jetzt anders werden.

Kurz vor Beginn der Sommerferien in Schleswig-Holstein zeichnet sich im Tourismus ein uneinheitliches Bild ab. Während zahlreiche Küstenorte und Inseln bereits hohe Auslastungen melden, liegt die Buchungslage landesweit vielerorts noch unter dem Niveau des Vorjahres.

Eine aktuelle Studie von HolidayCheck analysiert das unterschiedliche Nachhaltigkeitsverhalten von Deutschen im Alltag und während der Urlaubszeit. Dabei zeigt sich eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und tatsächlichem Handeln.

Das Fürstentum Monaco ist der 18. europäische Themenbereich im größten Freizeitpark Deutschlands. Zur offiziellen Eröffnung hat sich Prominenz angekündigt. Das hat auch Folgen für Besucher.

Mit der Freigabe neuer Kanäle werden im Lausitzer Seenland fünf ehemalige Tagebauseen zu einem zusammenhängenden Wasserrevier verbunden. Der neue Fünf-Seen-Verbund erweitert die Möglichkeiten für Urlauber, Wassersportler und den Wassertourismus der Region.

Die deutschen Reiseveranstalter müssen bei Pauschalreisen künftig weniger Vorsorge gegen Insolvenzen treffen. Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) hat erneut die Entgelte gesenkt, die für jede Reise gezahlt werden müssen.

Reservieren, absagen - doppelt buchen, nicht erscheinen: Das sommerliche Hüttenchaos am Berg macht nicht nur den Wirten zu schaffen. Warum faire Planung auch für die anderen Wanderer unerlässlich ist.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass deutsches Fernsehen für Urlauber zunehmend an Bedeutung gewinnt. Insbesondere junge Reisende nutzen verstärkt digitale Streaming-Angebote während der Ferien.

Nach einer Flaute wegen des Iran-Kriegs zieht die Nachfrage nach Urlaub in der Türkei und Ägypten bei Tui wieder spürbar an. Besonders Antalya steht bei Sommerreisen hoch im Kurs.