Britische Werbeaufsicht rügt Ryanair wegen Aussagen zum Klimaschutz

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Europas größte Billig-Fluggesellschaft Ryanair darf einer britischen Behörde zufolge nicht mehr in der jetzigen Form mit einem niedrigen Kohlendioxid-Ausstoß werben. Verbraucher würden sonst in den Medien in die Irre geführt, entschied am Mittwoch die Werbeaufsicht ASA (Advertising Standards Authority) in London.

Die irische Airline hat im Rundfunk damit geworben, eine Fluggesellschaft mit «geringem CO2-Ausstoß» zu sein. In Zeitungsanzeigen hieß es, Ryanair hätte die niedrigsten Kohlendioxid-Emissionen aller großen Fluggesellschaften.

Verbraucher könnten laut ASA solche Aussagen so interpretieren, dass Ryanair weniger zum CO2-Ausstoß beitrage als andere Airlines - was nicht bewiesen sei. Auch die in der Werbung verwendeten Bezugsgrößen seien nicht klar, monierte die Behörde. Daher dürfe die Fluggesellschaft das in dieser Form nicht mehr wiederholen.

Ryanair reagierte «enttäuscht und überrascht». Sie sei die grünste Fluggesellschaft Europas. Andere europäische Länder hätten mit der Werbung keine Probleme gehabt, teilte die Airline mit.

(dpa)


 

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