Corona-Tipps für den Start in den Urlaub

| Tourismus Tourismus

Dem Flug in den Sommerurlaub steht kaum etwas entgegen – zahlreiche Reiseziele der Deutschen wie Spanien mit Balearen und Kanaren, Griechenland, Portugal oder Kroatien können wieder bereist werden. Immer im Blick: Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, um mögliche Corona-Infektionen zu verhindern, erklärt der Deutsche Reiseverband (DRV). So gehört die bereits aus dem Alltag bekannte Mund-Nasen-Bedeckung unbedingt mit ins Reisegepäck. Einen besonderen Blick sollten Urlauber vor Abflug auf die Einreisebestimmungen des gewählten Urlaubslandes werfen, sonst kann es unter Umständen ein böses Erwachen geben – und zwar nicht erst am Urlaubsort, sondern bereits am heimischen Flughafen.

In Corona-Zeiten ändern sich die Einreisebestimmungen in die diversen Urlaubsländer relativ dynamisch. Dementsprechend ist es unbedingt empfehlenswert, sich vorab bei seinem Reiseveranstalter, seiner Fluggesellschaft oder seinem Reisebüro zu informieren. Darüber hinaus geben die Seiten des Auswärtigen Amtes unter Reise- und Sicherheitshinweise einen guten Überblick für das jeweilige Zielgebiet. Reiseveranstalter und auch Fluggesellschaften sind verpflichtet, ihre Gäste aktiv über die geltenden Einreiseformalitäten in Kenntnis zu setzen.

NEU: Online-Einreiseformular bei einigen Ländern

Einige Urlaubsländer führen aktuell digitale Einreiseformulare ein, die noch vor der Einreise ausgefüllt sein müssen – so setzen zum Beispiel Griechenland, Spanien und Teile von Italien auf digitale Fragebogen. Spanien lässt während einer Übergangsfrist bis Ende Juli noch handschriftliche Einreiseformulare zu. Diese können dann einfach im Flugzeug ausgefüllt werden. Für Griechenland ist dies beispielsweise nicht möglich – hier muss der Online-Antrag spätestens 24 Stunden vor Einreise gestellt sein.

Da die Einreise durch das Online-Verfahren beschleunigt und die Nachverfolgung für den Fall der Fälle digital gestaltet werden soll, ist das Einhalten der Online-Registrierung überaus wichtig.

Falls Reisende nicht nur an einem festen Ort ihren Urlaub verbringen möchten, ist es hilfreich, wenn sie unterschiedliche Unterkunftsadressen angeben – das erleichtert die Kontaktaufnahme der Behörden, sollte dies notwendig werden.

Die Fluggesellschaften überprüfen vor Abreise am Heimatflughafen, die Einhaltung der Anmeldepflicht des jeweiligen Ziellandes. Sollte das Einreiseformular oder ein entsprechender QR-Code, der bei der Online-Anmeldung generiert wird, nicht vorliegen, können die Airlines die Beförderung der Gäste ablehnen.

Für den Fall, dass Reisende die vom Reiseland angebotene App zur Einreise nicht auf ihr Mobiltelefon laden können, besteht in der Regel die Möglichkeit, die Anmeldung auch über das Internet vorzunehmen. Der darüber erzeugte QR-Code kann dann entweder in den Emails oder auch auf dem Smart Phone abgespeichert werden. Auch ein Ausdruck des QR-Codes sollte für die Einreise ausreichend sein.

Reiseveranstalter und Reisebüros kümmern sich im Vorfeld um ihre Gäste

Verbraucher, die sich für die Pauschalreise entscheiden, haben gerade in Corona-Zeiten einige Vorteile. Dazu zählt ein Ansprechpartner, der vor Ort rund um die Uhr für sie da ist und sich kümmert, wenn etwas nicht so läuft wie ursprünglich geplant. Jetzt kommt ein weiterer Vorteil hinzu, der schon im Vorfeld der Reise greift: So haben einige Veranstalter aufgrund der Komplexität der unterschiedlichen Einreisebedingungen in Corona-Zeiten extra eine Hotline eingerichtet, unter der die Gäste Unterstützung beim Ausfüllen der Einreiseformalitäten erhalten. Darüber hinaus haben einige Veranstalter auch eine Gesundheitsinformationshotline geschaltet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Fast jede fünfte Winterreise wird laut Dertour Reisebarometer allein angetreten. Besonders die Generation 50 plus und Langzeiturlauber prägen das Segment. Zu den meistgebuchten Zielen gehörten Spanien, Ägypten und die Türkei.

Griechenland will den Massentourismus auf vielen Inseln und in beliebten Ferienorten stärker begrenzen und gleichzeitig Natur und Landschaft besser schützen. Die Regierung stellte dazu bei einer Pressekonferenz in Athen neue Regeln für den Tourismus und den Hotelbau vor.

Eine aktuelle YouGov-Studie zeigt eine deutliche Zurückhaltung deutscher Reisender beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Zwar können sich viele Befragte den Einsatz von KI-Anwendungen im Reisebereich grundsätzlich vorstellen, die tatsächliche Nutzung bleibt laut den erhobenen Daten jedoch meist im einstelligen Prozentbereich.

Zugfahrten ins Ausland werden bei Reisenden beliebter. Die Bahn will davon profitieren und stärkt gerade im Sommer ihr Programm. Bei manchen Verbindungen in Metropolen gibt es aber noch hohe Hürden.

Die Tripadvisor Group hat im ersten Quartal 2026 einen Umsatzrückgang von 4 Prozent gemeldet. Wachstum verzeichnete das Unternehmen nach eigenen Angaben vor allem im Bereich Experiences sowie bei der Restaurantplattform TheFork.

Deutschland bleibt laut aktuellen Marktdaten das weltweit wichtigste Ziel für internationale Geschäftsreisen. Während klassische Geschäftsreisen zurückgehen, bleiben Veranstaltungen und Bleisure-Reisen auf stabilem Niveau.

Eine aktuelle Erhebung des Portals Holidu prognostiziert für die Saison 2026 eine hohe Auslastung bei Ferienhäusern an den deutschen Küsten bei weitgehend stabilen Mietpreisen. Insbesondere an der Nordsee planen Urlauber ihren Aufenthalt langfristig.

Nach mehreren Hantavirus-Fällen und drei Todesopfern darf das Kreuzfahrtschiff «Hondius» einen Hafen auf den Kanaren anlaufen. Was Spanien und internationale Behörden nun planen.

Es ist nicht immer leicht, sich im Urlaub die Sonnenliegen am Hotelpool zu sichern, oft sind sie mit Handtüchern reserviert. Das will sich ein Reisender nicht gefallen lassen - er fordert Geld zurück.

Eine aktuelle Studie belegt, dass die geopolitische Lage im Nahen Osten die Reiseplanung von 70 Prozent der Deutschen beeinflusst. Trotz aufgehobener Reisewarnungen für Golfstaaten wie Katar und die VAE bleiben Urlauber vorsichtig.