Deutschlands Sommer Top-Destinationen

| Tourismus Tourismus

Trivago hat seine Hotelsuchanfragen durchforstet und zeigt mit einer Trendanalyse, in welchen deutschen Top-Destinationen, Reisende im Zeitraum Juni bis Ende August 2018 übernachten und wie viel sie dafür zahlen.  Das Top-Reiseziel im Sommer für Deutsche und internationale Gäste ist die Hauptstadt Berlin. Doch auch die Städte am Wasser, wie Rostock und Binz (Rügen) sind dieses Jahr im Sommer gefragt, wobei Binz mit durchschnittlich 6.6 Tagen die längste, gesuchte Aufenthaltsdauer der Top Reiseziele verzeichnet.

Was geben Reisende durchschnittlich für eine Hotelübernachtung in Deutschland und in Europa im Sommer aus? 
Bei allen Gästen, die auf trivago nach dem idealen Hotel im Sommer suchten, bemerkt man, dass der Zimmerpreis und die Aufenthaltsdauer der Top-Sommerziele durchschnittlich höher ist als bei Deutschlands Hot-Spots: Berlin, Hamburg und München verzeichnen 2.6 – 3.5 Tage durchschnittliche Aufenthaltsdauer zu einem Preis von 107 Euro – 145 Euro pro Nacht. Die Top-Sommerregionen Binz und Rostock werden hingegen zu einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 4.3 – 6.6 Tagen und zu einem durchschnittlichen Preis von 159 Euro – 176 Euro pro Nacht von den Reisenden auf trivago gesucht.

Die deutschen Hotelpreise im Sommer sind im Vergleich zu den Preisen ausländischer Hotels preiswerter. Der durchschnittliche geklickte Hotelpreis in Deutschland liegt im Sommer bei 134 Euro. In Österreich liegt der geklickte Durchschnittpreis auf trivago für eine Hotelübernachtung im Sommer bei 159 Euro. Italien liegt bei 172 Euro, Spanien bei 169 Euro und Griechenland bei einem Durchschnittspreis für 187 Euro für eine Hotelübernachtung. 

Geschäftsreise oder Wochenendurlaub – Was liegt als Reisemotivation im Sommer vorn und wohin geht der Sommerurlaub? 
Die Auswertung von trivago zeigt, dass im Sommer innerhalb Deutschlands deutlich weniger Geschäftsreisen (38 %) getätigt werden und dafür umso mehr Wochenend-reisen (46 %). Nachbarland Österreich verzeichnet hingegen mehr Geschäftsreisende im Sommer: 39% Geschäftsreisen und nur 30% Wochenendurlauber, jedoch 31% der Hotelsuchanfragen fallen für eine Urlaubsreise (+ 7 Nächte) an. 
In Deutschland suchen nur knapp 16% nach einem längeren Aufenthalt/ einer Urlaubsreise. Die Schweiz liegt mit 47% Suchanfragen für Hotels zum Zweck einer Geschäftsreise vorn (innerhalb Europas). Spanien (mit 52%) und Griechenland (mit 58%) liegen diesen Sommer in Europa vorn für Suchanfragen von mehr als sieben Übernachtungen.

Mehr Informationen zu den Sommer-Reisetrends 2018 im Blogartikel auf dem trivago Business Blog.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Soziale Medien beeinflussen die Reiseplanung der Deutschen zunehmend. Gleichzeitig posten sie seltener beschönigende Beiträge und verzichten im Urlaub häufiger vollständig auf soziale Netzwerke als Reisende in den übrigen untersuchten Ländern.

Reisepässe und Personalausweise haben persönliche Informationen nicht nur aufgedruckt, sondern auch auf einem Chip gespeichert. Manche Reisende machen sich Sorgen, ob genau dieser Chip nicht heimlich ausgelesen werden könnte.

Airbnb hat die Entwicklung der Suchanfragen nach naturnahen Reisezielen in Deutschland für den Herbst 2026 ausgewertet. Besonders stark gestiegen ist das Interesse an Orten im Schwarzwald, in der Eifel und an der Ostseeküste.

Der Flughafen Münster/Osnabrück führt 2026 das deutsche Flughafen-Ranking von Fit Reisen an. Auch im europäischen Vergleich schneiden kleinere Airports vielfach besser ab als große Drehkreuze.

Das Erstarken der AfD nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat Folgen für das Urlaubsland. Das zeigen Rückmeldungen von Gästen. Wie Touristiker darauf reagieren.

Die Nordseeküste meldet stabile Nachfrage, Usedom eine gute bis sehr gute Buchungslage. Im Harz fällt die Nachfrage regional schwächer aus. Nach Angaben der von dpa befragten Touristiker sind weiterhin Unterkünfte verfügbar.

 

Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Tourismusorganisationen aus Orten, Regionen und Städten in ganz Deutschland bewerben, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Destinationsentwicklung arbeiten.

Hilton hat seinen Trends Report 2027 veröffentlicht. Die Untersuchung beschreibt, wie sich das Reiseverhalten deutscher Urlauber im kommenden Jahr verändern könnte. Im Mittelpunkt stehen Flexibilität, Erholung, persönliche Entwicklung und Vertrauen.

Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.

Die Deutschen planen für diesen Herbst weniger Urlaubsreisen als vor einem Jahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Urlaubsplanungsindex des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband.