Die beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen

| Tourismus Tourismus

Viele planen derzeit ihren Sommerurlaub 2024 – doch welche Regionen sind in diesem Jahr besonders beliebt? Das haben das Ferienhaus-Portal Holidu und die Mietwagen-Plattform billiger-mietwagen.de herausgefunden und die Suchanfragen für Urlaubsregionen und Städte analysiert. Zudem wurden die diesjährigen Preise für Ferienunterkünfte und Mietwagen ermittelt.

Mallorca feiert Comeback – und lässt sich das einiges kosten

Während der Corona-Pandemie waren vor allem Ziele innerhalb Deutschlands begehrt. Nun zieht es wieder deutlich mehr Bundesbürger ins Ausland. So führt Mallorca die Liste der meistgesuchten Urlaubsregionen in Europa an. Doch nicht nur die Suchanfragen erleben aktuell einen Boom, auch die Preise erreichen ungeahnte Höhen. So kostet ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung im Sommer durchschnittlich 332 Euro pro Nacht. Wer einen Mietwagen braucht, zahlt 41 Euro pro Tag.

Deutlich günstiger ist ein Urlaub hierzulande auf den Ostseeinseln, die den zweiten Platz der beliebtesten Reiseregionen belegen. Gäste zahlen dort 166 Euro pro Nacht und Unterkunft. Wer nicht mit dem eigenen Auto anreist, kann einen Mietwagen für 42 Euro am Tag buchen. 

Auch der Gardasee in Italien ist in diesem Jahr ein begehrtes Reiseziel. Im Durchschnitt kostet eine Ferienunterkunft 213 Euro pro Nacht. Wer etwas entfernt vom Seeufer sucht, kann in der Regel einige Euro sparen. Für einen Mietwagen geben Urlauber 46 Euro pro Tag aus.
 

Das sind die Lieblingsstädte der Deutschen für den Sommerurlaub 2024

Die beiden Portale haben sich zusätzlich die beliebtesten Städte für den Sommerurlaub 2024 angesehen und die Preise ermittelt. So entfallen sehr viele Suchanfragen auf Orte an der Ost- und Nordsee wie Zandvoort in den Niederlanden oder die deutschen Städte Cuxhaven, Kühlungsborn, Grömitz, Scharbeutz und St. Peter-Ording. Der italienische Badeort Bibione liegt auf dem dritten Platz. Palma de Mallorca schafft es auf den sechsten Rang.

Am günstigsten übernachten Gäste in Norddeich und Cuxhaven, wo sie weniger als 140 pro Nacht und Unterkunft zahlen. Der Mietwagen-Preis liegt jeweils bei 42 Euro.

Die teuersten der zehn trendigsten Ziele liegen im Ausland: Auf Palma de Mallorca kostet ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung 297 Euro pro Nacht, der Mietwagen 41 Euro. Für eine Ferienunterkunft in Zandvoort zahlen Gäste 218 Euro, in Bibione 176 Euro. Die Mietwagenpreise klettern in diesen Orten auf rund 55 Euro pro Tag.

Weniger als die Hälfte der Ferienhausvermieter hebt Preise an

Weniger als die Hälfte der Ferienhausvermieter in Deutschland erhöht einer Umfrage zufolge in diesem Jahr die Preise. Gut 46 Prozent gaben an, 2024 die Preise angehoben zu haben oder noch anheben zu wollen. Knapp 54 Prozent planen das nicht. Das ergab eine Befragung des Ferienhaus-Portals Holidu unter 815 größtenteils privaten Vermieterinnen und Vermietern von Ferienimmobilien in Deutschland.

„Die geplanten Erhöhungen liegen überwiegend im Bereich von bis zu zehn Prozent. Nur ein Bruchteil von unter einem Prozent will darüber hinaus gehen“, erklärt Heike Müller, Pressesprecherin und Reise-Expertin bei Holidu.

Ein ähnliches Bild zeigt sich in Spanien, wo rund 50 Prozent der Vermieter die Preise erhöhen. In Italien sind es nur 44 Prozent der Gastgeber.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Rund 30.000 Reisende von deutschen Veranstaltern sind von der Eskalation in der Golfregion betroffen - sie sitzen dort fest oder können nicht an den Flughafen-Drehkreuzen umsteigen.

Träumen Sie von einer frischen Meeresbrise, neuen Horizonten und einer entspannten Auszeit vom Alltag, haben aber nur wenig Zeit? Dann sind Minikreuzfahrten die perfekte Lösung. Diese kurzen Seereisen, die meist zwischen drei und fünf Tagen dauern, bieten eine ideale Möglichkeit, die Welt der Kreuzfahrten kennenzulernen, ohne gleich eine mehrwöchige Reise buchen zu müssen.

Die Lage in der Golfregion spitzt sich weiter zu: Nach einem mutmaßlichen Drohnenangriff auf das Luxushotel Burj Al Arab in Dubai und der Sperrung der Lufträume sitzen tausende deutsche Urlauber fest. Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung für die Region ausgesprochen, während Kreuzfahrtanbieter wie Tui Cruises ihre Fahrten absagen.

Die DZT präsentiert ihre globale Strategie für 2026. Mit vier Hauptkampagnen und einem klaren Fokus auf Kulinarik, Stadtkultur und Nachhaltigkeit will die Organisation das Rekordniveau der touristischen Wertschöpfung von über 78 Milliarden Euro weiter sichern und ausbauen.

Eine Analyse von Fit Reisen identifiziert die führenden Hamams in Deutschland. Das Ranking liefert Einblicke in die Qualitätsstandards der Branche und zeigt, welche Betriebe durch authentische Rituale und Kundenzufriedenheit überzeugen.

Der aktuelle Kurtaxen-Check 2026 offenbart große preisliche Diskrepanzen zwischen deutschen Ferienregionen. Während die Nordseeinseln die preisliche Spitze anführen, haben über 60 Gemeinden ihre Abgaben teils drastisch erhöht.

Eine Auswertung von Google-Rezensionen zeigt die Qualitätsunterschiede an deutschen Hauptbahnhöfen. Während touristisch geprägte Stationen und Stadtstaaten glänzen, fallen einige Großstädte und regionale Knotenpunkte aufgrund von Sauberkeitsmängeln deutlich ab.

Sachsens Tourismus verzeichnet 2025 leichte Einbußen. Doch Chemnitz und Umgebung profitieren von einem Ass im Ärmel. Hoffnung macht steigendes Interesse aus Ostasien.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) hat das offizielle Programm für den 14. Tag des barrierefreien Tourismus bekanntgegeben. Die Fachveranstaltung findet am 4. März 2026 im Rahmen der ITB in Berlin statt.

Eine aktuelle Datenanalyse von SumUp belegt deutliche Umsatzsteigerungen in deutschen Skigebieten. Vor allem in Süddeutschland profitieren Hotellerie, Gastronomie und der touristische Handel massiv von der Kombination aus gutem Winterwetter und sportlichen Großereignissen.