DTV zum Welttourismustag: Tourismus schaut mit Sorge auf steigende Infektionszahlen

| Tourismus Tourismus

Anlässlich des Welttourismustages am 27. September 2020 wies der Deutsche Tourismusverband auf die schwierige Lage im Deutschlandtourismus hin. Norbert Kunz, Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes: "3 Millionen Arbeitsplätze bietet der Tourismus in Deutschland und ist damit eine systemrelevante Branche. Nach zehn Rekordjahren in Folge treffen die Folgen der Corona-Krise den Deutschlandtourismus schwer. Daher schauen die Akteure der Branche mit Sorge auf die steigenden Infektionszahlen. Allein für das erste Halbjahr hatten die deutschen Gastgeber 105 Millionen Übernachtungen weniger als im Vorjahr zu verzeichnen. Wirkliche Erholung ist bis jetzt nicht eingetreten."

"Die vielfach zufriedenstellende Auslastung in den Sommerferienmonaten Juli und August waren nur ein kleiner Lichtblick für den Deutschlandtourismus. Für manche Akteure wie die Veranstalter von Events, der Geschäftsreise- und Messetourismus oder das Segment der Städtereisen ist das Geschäft immer noch nicht wieder richtig angelaufen. Die Krise ist aus Sicht des Deutschlandtourismus noch lange nicht überstanden. Es hängt jetzt viel davon ab, dass die von der Bundesregierung angekündigten verbesserten Überbrückungshilfen für die Betriebe im Tourismus auch passen und ankommen", so Kunz. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab sofort kostet der reguläre Eintritt in den Kölner Dom zwölf Euro. Mit dem neu eingeführten Eintrittspreis sollen die gestiegenen Kosten etwa für den Schutz des Denkmals gedeckt werden.

Mozarts Geburtsstadt ist ein touristisches Juwel. Entsprechend viele Reisende steuern die 160.000-Einwohner-Stadt speziell für einen Tagesausflug an. Oft gibt es Stau - das soll jetzt anders werden.

Kurz vor Beginn der Sommerferien in Schleswig-Holstein zeichnet sich im Tourismus ein uneinheitliches Bild ab. Während zahlreiche Küstenorte und Inseln bereits hohe Auslastungen melden, liegt die Buchungslage landesweit vielerorts noch unter dem Niveau des Vorjahres.

Eine aktuelle Studie von HolidayCheck analysiert das unterschiedliche Nachhaltigkeitsverhalten von Deutschen im Alltag und während der Urlaubszeit. Dabei zeigt sich eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und tatsächlichem Handeln.

Das Fürstentum Monaco ist der 18. europäische Themenbereich im größten Freizeitpark Deutschlands. Zur offiziellen Eröffnung hat sich Prominenz angekündigt. Das hat auch Folgen für Besucher.

Mit der Freigabe neuer Kanäle werden im Lausitzer Seenland fünf ehemalige Tagebauseen zu einem zusammenhängenden Wasserrevier verbunden. Der neue Fünf-Seen-Verbund erweitert die Möglichkeiten für Urlauber, Wassersportler und den Wassertourismus der Region.

Die deutschen Reiseveranstalter müssen bei Pauschalreisen künftig weniger Vorsorge gegen Insolvenzen treffen. Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) hat erneut die Entgelte gesenkt, die für jede Reise gezahlt werden müssen.

Reservieren, absagen - doppelt buchen, nicht erscheinen: Das sommerliche Hüttenchaos am Berg macht nicht nur den Wirten zu schaffen. Warum faire Planung auch für die anderen Wanderer unerlässlich ist.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass deutsches Fernsehen für Urlauber zunehmend an Bedeutung gewinnt. Insbesondere junge Reisende nutzen verstärkt digitale Streaming-Angebote während der Ferien.

Nach einer Flaute wegen des Iran-Kriegs zieht die Nachfrage nach Urlaub in der Türkei und Ägypten bei Tui wieder spürbar an. Besonders Antalya steht bei Sommerreisen hoch im Kurs.