Ermittlungen in Südtirol dauern an

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Polizei und Staatsanwaltschaft in Südtirol ermitteln weiter zu den genauen Umständen der tödlichen Alkoholfahrt im Wintersportort Luttach. Dort war ein 27-Jähriger in der Nacht zu Sonntag in eine Gruppe junger deutscher Skiurlauber gerast und hatte sechs von ihnen getötet. Außerdem wurden elf Menschen aus der Urlaubergruppe verletzt, vier davon schwer. Die Polizei in Bozen machte am Montagmorgen keine neuen Angaben zum Zustand der Verletzten, die in verschiedene Krankenhäuser gebracht worden waren.

Da der Dreikönigstag in Italien ein Feiertag ist, dürfte es zu den Untersuchungen zum Hergang vermutlich erst am Dienstag mehr Neuigkeiten geben, sagte ein Sprecher. In italienischen Medien wurde weiter über eine stark erhöhte Geschwindigkeit des Fahrers aus der Region spekuliert. An der Stelle sind 50 Kilometer pro Stunde erlaubt.

Der 27-Jährige, der ebenfalls ins Krankenhaus kam, hatte nach Angaben der Behörden einen Alkoholwert von mehr als 1,9 Promille. Nach dem Unfall gab es viele Trauerbekundungen in Deutschland und Italien, auch von Kanzlerin Angela Merkel und Italiens Regierungschef Giuseppe Conte. In Luttach kamen bis zum späten Sonntagabend Menschen an den Unglücksort und stellten Grablichter auf.
 


 

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