Europa-Park startet Ende Mai

| Tourismus Tourismus

Deutschlands größter Freizeitpark, der Europa-Park, startet am 29. Mai und damit fast auf den Tag genau zwei Monate später als geplant seine Sommersaison. Die Hotelgastronomie werde schrittweise vom 18. Mai an wieder öffnen, teilte der Vergnügungspark in Rust bei Freiburg am Freitag mit. Die von Bund und Land beschlossenen Lockerungen der Corona-Regeln machen dies möglich. Der Freizeitpark hatte eigentlich am 28. März die Sommersaison starten wollen, musste wegen des Coronavirus aber geschlossen bleiben.

Der Europa-Park wird dieses Jahr 45 Jahre alt. Im vergangenen Jahr hatte er mit mehr als 5,7 Millionen Gästen einen Besucherrekord erreicht. Zudem ist er nach eigenen Angaben Deutschlands größter privater Hotelbetreiber an einem Ort. Es werde verschärfte Hygieneregeln und eine Begrenzung der Besucherzahl geben, sagte eine Unternehmenssprecherin. Zudem werde auf Abstand geachtet.

Bei Wiedereröffnung des Parkbetriebs werden zudem Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos ergriffen:

  • Begrenzung der Besucherzahlen mit Hilfe von tagesbasiertem Online-Ticketing
  • Einhaltung von Sicherheitsabständen (z.B. Abstandsmarkierungen in Wartebereichen, Restaurants, etc.)
  • Umsetzung von erweiterten Hygienestandards- und Prozessen (z.B. zusätzliche Desinfektionsstationen, regelmäßige Reinigung und Desinfektion von Oberflächen, etc.)
  • Information und Aufklärung der Gäste über alle Maßnahmen vor und während des Besuchs
  • Einführung neuer digitaler Technologien im Bereich des Warteschlangen-Managements und des Wahrens von Abständen (Social Distancing)
  • Kontaktfreies Bezahlen
  • Schulung der Mitarbeiter

(Mit Material der dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Fast jede fünfte Winterreise wird laut Dertour Reisebarometer allein angetreten. Besonders die Generation 50 plus und Langzeiturlauber prägen das Segment. Zu den meistgebuchten Zielen gehörten Spanien, Ägypten und die Türkei.

Griechenland will den Massentourismus auf vielen Inseln und in beliebten Ferienorten stärker begrenzen und gleichzeitig Natur und Landschaft besser schützen. Die Regierung stellte dazu bei einer Pressekonferenz in Athen neue Regeln für den Tourismus und den Hotelbau vor.

Eine aktuelle YouGov-Studie zeigt eine deutliche Zurückhaltung deutscher Reisender beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Zwar können sich viele Befragte den Einsatz von KI-Anwendungen im Reisebereich grundsätzlich vorstellen, die tatsächliche Nutzung bleibt laut den erhobenen Daten jedoch meist im einstelligen Prozentbereich.

Zugfahrten ins Ausland werden bei Reisenden beliebter. Die Bahn will davon profitieren und stärkt gerade im Sommer ihr Programm. Bei manchen Verbindungen in Metropolen gibt es aber noch hohe Hürden.

Die Tripadvisor Group hat im ersten Quartal 2026 einen Umsatzrückgang von 4 Prozent gemeldet. Wachstum verzeichnete das Unternehmen nach eigenen Angaben vor allem im Bereich Experiences sowie bei der Restaurantplattform TheFork.

Deutschland bleibt laut aktuellen Marktdaten das weltweit wichtigste Ziel für internationale Geschäftsreisen. Während klassische Geschäftsreisen zurückgehen, bleiben Veranstaltungen und Bleisure-Reisen auf stabilem Niveau.

Eine aktuelle Erhebung des Portals Holidu prognostiziert für die Saison 2026 eine hohe Auslastung bei Ferienhäusern an den deutschen Küsten bei weitgehend stabilen Mietpreisen. Insbesondere an der Nordsee planen Urlauber ihren Aufenthalt langfristig.

Nach mehreren Hantavirus-Fällen und drei Todesopfern darf das Kreuzfahrtschiff «Hondius» einen Hafen auf den Kanaren anlaufen. Was Spanien und internationale Behörden nun planen.

Es ist nicht immer leicht, sich im Urlaub die Sonnenliegen am Hotelpool zu sichern, oft sind sie mit Handtüchern reserviert. Das will sich ein Reisender nicht gefallen lassen - er fordert Geld zurück.

Eine aktuelle Studie belegt, dass die geopolitische Lage im Nahen Osten die Reiseplanung von 70 Prozent der Deutschen beeinflusst. Trotz aufgehobener Reisewarnungen für Golfstaaten wie Katar und die VAE bleiben Urlauber vorsichtig.