Europa-Park will einzigartige Gondelbahn nach Frankreich bauen

| Tourismus Tourismus

Der Europa-Park in Rust will weiter Grenzen überwinden: Jetzt planen die Macher eine weltweit einzigartige Seilbahn nach Frankreich, die das Badische mit dem Elsass verbindet. Präsident Macron lobt das Projekt.

Sowohl Frankreichs Präsident Emmanuel Macron als auch Europa-Park-Geschäftsführer Michael Mack äußerten sich aber schon auf Twitter. Macron sprach von einem französisch-deutschen Projekt, das tausende Arbeitsplätze schaffen werde. Mack postete ein Bild von sich und Macronüber entsprechende Pläne gebeugt. "Die gleiche Vision, die gleiche Hoffnung für die Zukunft, dass es wahr wird! Merci", schrieb der französische Präsident.
 

Die Bahn soll von Rust (Ortenaukreis) über den Rhein nach Rhinau oder Diebolsheim im Elsass führen. Noch handele es sich lediglich um eine Vision, sagte Michael Mack.
Rund 1,3 Millionen Franzosen besuchen jährlich den Park. 1.500 französische Mitarbeiter pendeln täglich über den Rhein, was zu Stoßzeiten immer wieder zu Verkehrsproblemen führt. 
„Eine gemeinsame Seilbahn, die den Rhein und damit die Grenze überwindet, wäre ein starkes Zeichen für das Zusammenwachsen beider Länder und für ein gemeinsames Europa“, sagte Mack

Für die rund 3,5 Kilometer mit der Seilbahn benötigten Passagiere rund sieben Minuten. Die Bahn werde ganzjährig in Betrieb sein. Die Gondeln würden im Winter beheizt.
Geplant seien Investitionen im zweistelligen Millionenbereich. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Während die Zahl der mehrtägigen Reisen 2025 insgesamt zurückging, legten die Geschäftsreisen um 10,5 Prozent auf 41 Millionen zu. Auch die Inlandsreisen erreichten mit 169 Millionen einen Rekordwert.

Nur fünf Prozent der Reisenden können echte Destinationsfotos sicher von KI-Bildern unterscheiden. Tennessee reagiert mit einem Echtheitssiegel. Auch für Hotels und Touristiker in Europa ist das Thema relevant: Seit August gelten neue Transparenzpflichten für bestimmte KI-Inhalte.

Früher war kostenloses Essen an Bord auch in der Economy ein Standard. Das gilt längst nicht mehr. Heute ist alles individueller, vieles kostet. Eine Sache aber könnte künftig häufiger gratis sein.

Eine Auswertung von Standortmetadaten weist St. Peter-Ording als meistfotografierten Strand Deutschlands aus. Die Ostsee stellt zwar die Mehrheit der Plätze in den Top 10, die Spitzenränge werden jedoch von Nordseestränden belegt.

Eine Studie der ITB Berlin analysiert Veränderungen bei der Reisesicherheit von LGBTQ-Reisenden. Während Länder wie Kanada und die Niederlande hohe Werte erzielen, verschlechtert sich die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Akzeptanz in den USA.

Großveranstaltungen spielen laut einer US-Umfrage von American Express eine große Rolle bei Geschäftsreisen. Gleichzeitig steigt unter den Befragten die angegebene Nutzung von KI-Werkzeugen; anhand eigener Transaktionsdaten nennt American Express zudem acht Reiseziele mit wachsendem Geschäftsreiseaufkommen.

Immer mehr Touristen aus Südeuropa verbringen ihren Sommerurlaub im Schwarzwald. Die Region punktet mit kühleren Temperaturen - und profitiert von einem Trend.

Eine Analyse untersucht das Suchinteresse an FKK-Themen in 78 deutschen Großstädten und zeigt deutliche Unterschiede zwischen Küstenregionen und Binnenland. Rostock belegt im Gesamtranking den ersten Platz.

TUI hält trotz geopolitischer Belastungen an seiner Jahresprognose fest. Insbesondere der Iran-Krieg und Sonderfaktoren beeinträchtigten die Ergebnisse in den einzelnen Geschäftsfeldern.

Anstatt auf Reiseverzicht zu setzen, bevorzugen Reisende zunehmend nachhaltigere Alternativen innerhalb ihrer Reiseplanung. Die Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Angebote wächst, Nachhaltigkeitssiegel gewinnen an Bedeutung.