Hanse Sail in Rostock mit vielen Besuchern

| Tourismus Tourismus

Bei guten Bedingungen ist am Samstag in Rostock die 30. Hanse Sail, das Treffen der Traditionssegler und Museumsschiffe, fortgesetzt worden. Nach dem heftigen Regen am Freitagabend zeigte sich die Sonne und viele Menschen kamen in gelöster Stimmung auf das Festgelände im Stadthafen. Die meisten der gut 100 Segelschiffe waren mit ihren Gästen auf die Ostsee hinaus gefahren und hatten dort beste Windverhältnisse, wie Rostocks Tourismuschef Matthias Fromm sagte.

Er zeigte sich erfreut, dass das neue Konzept, in dem die Corona-Regeln integriert sind, von den Gästen angenommen wird. So ist das 60 000 Quadratmeter große Hauptveranstaltungsgelände am Stadthafen umzäunt, es dürfen bis zu 15 000 Besucher gleichzeitig anwesend sein. Sie können auf das Gelände über fünf Eingänge gelangen - unter Einhaltung der sogenannten 3G-Regeln für «geimpft, getestet, genesen». An den zwei Teststationen bildeten sich zeitweise lange Schlangen. Fromm wies darauf hin, dass es besser sei, schon mit einem aktuellen Testergebnis zu kommen oder sich einen Termin geben zu lassen.

Auch rund um die Hanse Sail gab es viel Programm in der Hansestadt. So ging im IGA-Park die Premiere des Stadtfestes «Gemeinsam glücklich leben - Rostock 2030» über die Bühne. Auf Anregung des dänischen Oberbürgermeisters Claus Ruhe Madsen (parteilos) trägt es den dänischen Namen «Folkemøde». Vertreter einiger Abteilungen der Verwaltung und vor allem der städtischen Gesellschaften waren anwesend, um mit den Bürgern «einen Austausch auf Augenhöhe» zu haben, wie Madsen sagte.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die GBTA erwartet für 2026 Geschäftsreiseausgaben von 404 Milliarden Euro in Europa. Während die Ausgaben um sieben Prozent steigen sollen, wächst die Zahl der Reisen laut Prognose lediglich um 0,7 Prozent. Deutschland bleibt der größte europäische Geschäftsreisemarkt.

Das Ferienhaus-Portal Holidu hat das Suchinteresse bei Google für deutsche Kleinstädte mit weniger als 20.000 Einwohnern ausgewertet. Dabei führen Füssen und Winterberg das aktuelle Ranking an.

Hunderttausende Touristen zieht es Jahr für Jahr an die gleichen Orte. Die Europäische Kommission will die Länder dabei unterstützen, Folgen auszugleichen - und Europas Tourismus stärken.

Booking.com hat seine Reiseprognosen für 2027 veröffentlicht. Eine Befragung in Deutschland zeigt veränderte Urlaubswünsche – von stimmungsbasierter Reiseplanung über unterschiedliche Budgetvorstellungen bis zum Einsatz künstlicher Intelligenz.

Der Fahrradtourismus hat 2025 in Deutschland einen Bruttoumsatz von 18,1 Milliarden Euro ausgelöst. Eine neue Untersuchung des Deutschen Tourismusverbandes zeigt zudem, wo weiteres Nachfragepotenzial besteht.

Regen statt Schnee und hohe Betriebskosten: Am Kolben in Oberammergau wird nach 15 Jahren der klassische Wintersportbetrieb eingestellt. Was die Betreiber zu dem Schritt sagen.

Nach dem Spatenstich für die Munich Arena in Freising prognostiziert eine Deloitte-Studie eine jährliche Bruttowertschöpfung von rund 355 Millionen Euro für die Region. Von zusätzlicher Nachfrage sollen auch Hotellerie und Gastronomie profitieren. Zum Projekt gehört ein Tempo by Hilton mit 199 Zimmern.

Center Parcs Deutschland steigerte im Geschäftsjahr 2025/26 die Auslastung seiner sechs Ferienparks auf 80,8 Prozent. Besonders die Nachfrage nach Aufenthalten außerhalb der Schulferien nahm zu.

Vor Flügen in die Vereinigten Staaten muss ab Mitte nächster Woche eine zusätzliche Erklärung abgegeben werden. Der Hintergrund ist der Ebola-Ausbruch im Kongo. Was US-Reisende wissen müssen.

Baden-Baden führt das Ranking der meistgesuchten deutschen Kurorte mit rund 451.000 monatlichen Suchanfragen an. Eine Auswertung von Fit Reisen zeigt außerdem regionale Unterschiede und abweichende Präferenzen in ausländischen Märkten.