Hotelkette RIU erhöht Beteiligung an der TUI

| Tourismus Tourismus

Die Hotelkette RIU Hotels & Resorts hat soeben den Kauf eines Pakets von 1.100.000 Aktien der TUI AG abgeschlossen. Mit einer Investition von mehr als 10 Millionen Euro, erhöht RIU seine Beteiligung an der TUI AG auf 3,56 Prozent.

Luis Riu, Vorstandsvorsitzender von RIU Hotels & Resorts, bestätigt, dass dieser Kaufvorgang „einen weiteren Schritt in der langjährigen Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen darstellt und ein weiteres Zeichen dafür ist, dass die vierte Generation der Familie, genau wie die dritte, auf eine gemeinsame zukünftige Geschäftsbeziehung mit dem größten Reisekonzern der Welt setzt. „

Die historische Beziehung zwischen TUI und RIU reicht bis in die 50er Jahre zurück und wurde 1977 mit der Gründung von Riu Hotels S.A. formalisiert, eine Gesellschaft für Immobilieninvestitionen, an der TUI 49 Prozent und die Familie RIU 51 Prozent der Anteile besitzt. 1993 wurde die RIUSA II S.A gegründet, eine Gesellschaft die alle Riu Hotels betreibt und an der beide Unternehmen zu jeweils 50% beteiligt sind. Riu ist seit 2004 Aktionär der TUI AG.

Die internationale Hotelkette RIU wurde 1953 als kleiner Familienbetrieb auf Mallorca von der Familie Riu gegründet, die das Unternehmen heute in dritter Generation besitzt und führt. Die Hotelkette widmete sich bisher ausschließlich der Ferienhotellerie. In 2010 eröffnet sie mit dem Riu Plaza Panama (Panama Stadt) ihr erstes Hotel im Segment Stadthotellerie. Mehr als 70 Prozent der RIU Hotels bieten die Formel All Inclusive by RIU an. RIU Hotels & Resorts verfügt heute über 93 Hotels in 19 Ländern, in denen 29.985 Mitarbeiter jährlich über 4,5 Millionen Gäste willkommen heißen und verwöhnen. Zurzeit belegt RIU Platz 35 im internationalen Ranking der Hotelketten, sie ist die viertgrösste in Spanien, gemessen am Umsatz und an der Zimmerzahl.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die aktuelle Umsatzsteuerstatistik für 2024 belegt ein deutliches Umsatzplus gegenüber 2019 in allen Bundesländern. Dennoch bleibt die Zahl der Betriebe vor allem in der Hotellerie und in ländlich geprägten Regionen weiterhin deutlich hinter dem Vorkrisenniveau zurück. Aktuelle Zahlen aus der Branche.

Der Krieg in Nahost verunsichert viele Urlauber. Doch wie reagieren die Deutschen? Eine Umfrage, Branchenstimmen und Einblicke aus der Region zeigen, welche Folgen der Konflikt für den Tourismus hat.

Eine aktuelle Analyse von 66 europäischen Flughäfen zeigt gravierende Unterschiede bei der Anbindung an die Innenstädte. Während Málaga und Vilnius durch Schnelligkeit und niedrige Preise überzeugen, bilden Standorte wie München aufgrund hoher Kosten das Schlusslicht im Ranking.

Eine aktuelle Untersuchung von TUI analysiert die attraktivsten Destinationen für alleinreisende Frauen. Während Finnland und Schweden das Gesamtranking anführen, zeigen sich bei Sicherheit und medizinischer Versorgung deutliche regionale Schwerpunkte innerhalb Europas und in Übersee.

Mit der Eröffnung der neuen Therme im Januar 2026 stärkt Oberstdorf seine Position als Gesundheitsdestination im Allgäu. Das 5.000 Quadratmeter große Objekt verbindet moderne Wellnessarchitektur mit der alpinen Natur und schafft ein wetterunabhängiges Angebot für Aktivurlauber und Einheimische.

Ist Übertourismus in Bayern eine Krise oder ein Managementfehler? Eine neue Studie des BZT zeigt, wie Reisende ihr Verhalten ändern und welche Strategien Gemeinden von Grainau bis München verfolgen, um die soziale Akzeptanz des Tourismus zu sichern.

Veranstalter sagen Reisen in die Krisenregion oft nur mit wenig Vorlauf ab - oder bieten Umbuchungen an. Was bedeutet das für Reisewillige, auch mit Blick auf Ostern und den Sommer?

Über 93 Prozent der Hundehalter verreisen nur mit ihrem Tier. Eine aktuelle Datenerhebung zeigt, welche Regionen in Deutschland und Europa das Ranking 2026 anführen und warum das Ferienhaus dem Hotel meist vorgezogen wird.

Nach 35 Jahren Stillstand investiert Dresden Millionen in die Wiedereröffnung des Fernsehturms. Bis 2030 soll das Bauwerk samt seinem ehemaligen Restaurantbereich saniert und durch digitale Technik modernisiert werden.

Der hessische und der bayerische Teil des Spessarts wollen im Tourismus-Marketing künftig über die Landesgrenzen hinweg eng zusammenarbeiten, um mehr Gäste in die Urlaubsregion zu holen. Was sich durch die neue Marke und das einheitliche Marketing für Gäste ändern soll.