Kanzlerin auf Nachbarsitz und im Steakhouse

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Nachdem die Regierungsmaschine wegen eines technischen Defekts ausgefallen war, musste Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem Linienflieger nach Argentinien. Da sich der Rückflug verspätete, bummelte die Kanzlerin noch durch Buenos Aires, besuchte ein Steakhouse und besichtigte eine Kirche. Auf dem Nachbarplatz der Kanzlerin beim Hinflug saß Agustín Agüero, der anschließend von seinen Erfahrungen berichtete. Medienberichten zufolge habe Merkel keine Sonderwünsche gehabt, sondern lediglich ein Buch gelesen, ein bisschen geschlafen und einen Joghurt gegessen. 

Ins Gespräch gekommen ist Agüero mit der Kanzlerin allerdings nicht. Er habe sich nicht getraut, sie anzusprechen, wird er zitiert. Stattdessen habe sie aber immer mal wieder „rübergelächelt“. Mit zwölf Stunden Verspätung schaffte es Angela Merkel dann zumindest noch zum Galaabend. Und ein Foto von Agüero und seiner außergewöhnlichen Sitznachbarin hat es dann auch noch ins Internet geschafft:

Den Rückflug trat Merkel dann wieder mit einer Maschine der Flugbereitschaft der Bundeswehr an, die ihr nach Buenos Aires nachgeschickt wurde. Da die Besatzung aber Ruhezeiten einhalten musste, hatte die Kanzlerin noch ein wenig Zeit und bummelte erst durch die Metropole, ging dann auch noch in ein Steakhouse und besichtigte eine Kirche.

Als die Kanzlerin das Lokal verließ, stieß sie auf eine jubelnde Menge. Unzählige Menschen warteten mit Handys vor dem Restaurant, machten Bilder und Videos. Sie riefen ihren Namen, die Kanzlerin entgegnete mit einem Lächeln. Ein Delegationsmitglied beschrieb die Szenen später als “irre”.


 

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