Kreuzfahrtschiff Viking Sky gerät in Seenot und lässt Passagiere ausfliegen

| Tourismus Tourismus

Am Samstagnachmittag war das Kreuzfahrtschiff Viking Sky vor der Küste Norwegens in Seenot geraten. 915 Passagiere und 458 Besatzungsmitglieder waren an Bord, als der Dampfer wegen Problemen mit dem Antrieb bei schwerem Seegang mit zum Teil starker Schieflage kämpfen musste. Bis zum Sonntagmorgen wurden rund 460 der Personen mit Hubschraubern evakuiert. Wie die Kommune Fræna bei einer Pressekonferenz laut Frankfurter Allgemeine mitteilte, wurden die Passagiere die ganze Nacht über in kleinen Gruppen von Bord gebracht. 17 Personen mussten ins Krankenhaus. Anschließend brachten Schlepper das Schiff in den Hafen der Stadt Molde.
 

Aufnahmen der Passagiere zeigten dramatische Szenen. Der heftige Seegang mit riesigen Wellen jagten den Urlaubern en ordentlichen Schrecken ein. Die Besatzung habe jedoch einen fantastischen Job gemacht und dafür Sorge getragen, dass alle ruhig und versorgt seien, wie ein Passagier erklärte. Wie das Rote Kreuz mitteilte, seien viele der Geretteten traumatisiert und würden nun psychologisch betreut.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Auslastung der Beherbergungsbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern lag zu Ostern 2026 laut Umfrage unter den Erwartungen. Als Gründe werden unter anderem gestiegene Kraftstoffpreise und wetterabhängige Reiseentscheidungen genannt.

Griechenland bleibt trotz Krisen Magnet für Urlauber, während Zypern um Vertrauen wirbt. Was die geopolitische Lage für Ihre Sommerpläne bedeutet – und wo es Hoffnung auf Erholung gibt.

Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer feiert 2026 sein 40-jähriges Jubiläum. Mittendrin in diesem so wichtigen Lebensraum liegen die sieben Ostfriesischen Inseln. Und das frisch rezertifiziert als Partner der Nationalparkverwaltung.

Kerosin kostet infolge des Iran-Kriegs viel mehr. Das geht auch an Urlaubern nicht spurlos vorbei, denn es hat Auswirkungen auf die Reisepreise. Auch nachträgliche Erhöhungen können rechtens sein.

Das Kabinenpersonal von Deutschlands größter Airline ist zum Streik aufgerufen. Welche Flüge betroffen sein können und welche Rechte betroffene Reisende haben - der Überblick.

Die griechische Hotelgruppe Domes Resorts hat eine Mehrheitsbeteiligung an Casa Collective erworben. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde eine entsprechende Vereinbarung mit Goldman Sachs geschlossen. Casa Collective ist die Plattform hinter den Hotelmarken Cook’s Club und Casa Cook.

Die Urlaubsinsel Capri führt eine «Anti-Belästigungs-Verordnung» ein: Aufdringliches Ansprechen von Touristen, Flyer oder Lockangebote in Restaurants werden jetzt mit bis zu 500 Euro Strafe geahndet.

Flusskreuzfahrten als Impuls für Hamburgs City: Neue Anleger mit guter Anbindung für Touristen, die Geld in Restaurants und Läden lassen sollen. Rot-Grün will Flusskreuzfahrten für die Stadt nutzen.

Venedig kostet seit letztem Freitag wieder Eintritt: zehn Euro pro Tag. An insgesamt 60 Terminen bis Ende Juli werden Kurzbesucher in der italienischen Lagunenstadt dieses Jahr erneut zur Kasse gebeten.

Krisen wie im Nahen Osten bringen Urlaubspläne ins Wanken: Laut einer Umfrage ändern 16 Prozent der Deutschen mit Plänen für Ostern oder die kommenden drei Monate ihre Reise – einige verzichten ganz.