Neues Lagunen-Erlebnisbad in Willingen steht vor Eröffnung

| Tourismus Tourismus

Nach mehrjähriger Planungs- und Bauzeit steht die Eröffnung des neuen Lagunen-Erlebnisbad in Willingen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) bevor. Am Montag (22. Dezember) soll der Neubau des im April 2020 geschlossenen Bades seine Türen offiziell für Gäste öffnen. Das teilte die Tourist-Information Willingen mit. Rund 50 Millionen Euro hat die Gemeinde Willingen nach eigenen Angaben in das Projekt investiert, unterstützt mit Fördermitteln des Landes Hessen in Höhe von rund 22,8 Millionen Euro. 

Neben seiner touristischen Strahlkraft erhofft sich die Gemeinde, dass das neue Lagunen-Erlebnisbad auch wirtschaftlich zu einem wichtigen Faktor für sie und die gesamte Region wird. Es unterstreiche die große Bedeutung für Willingen als Tourismusdestination und als Kurort, hieß es. Der Neubau soll sowohl Tagesgäste aus dem Umland als auch Urlauberinnen und Urlauber aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen und den Niederlanden anziehen. Gerade außerhalb der Ferienzeiten soll er für Stabilität in der touristischen Auslastung sorgen, so die Hoffnung der Tourist-Information. 

Angebote auf rund 5.600 Quadratmetern Fläche

Der Weg bis zur Eröffnung war den Angaben zufolge oft steinig. Die Corona-Pandemie, Materialengpässe, Preissteigerungen und Genehmigungsfragen hätten die Verantwortlichen immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. «Das neue Lagunen-Erlebnisbad ist mehr als ein Freizeitangebot – es ist ein Zukunftsprojekt», sagte Willingens Bürgermeister Thomas Trachte (parteilos) laut Mitteilung. «Dass wir trotz aller Rückschläge durchgehalten haben, zahlt sich nun aus: Für unsere Bürgerinnen und Bürger, unsere Gastgeber und den Tourismusstandort Willingen insgesamt.»

Das neue Bad bietet auf rund 5.600 Quadratmetern unter anderem einen Schneeraum, jeweils zwei Sole-Innenbecken und -Außenbecken, Gradierwerke und Dampfbäder sowie sechs Saunen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Für den Wettbewerb „NaturMomente“ von Airbnb und dem Deutschen Tourismusverband sind 521 gültige Bewerbungen eingegangen, mehr als die Hälfte davon aus Ostdeutschland. Insgesamt steht eine Million Euro zur Unterstützung ländlicher Tourismusprojekte bereit.

Ryanair will ab April 2027 alle Bremen-Flüge einstellen und im Winter 2026 sein Sitzplatzangebot in Berlin halbieren. Insgesamt kündigt die Fluggesellschaft für Deutschland 700.000 Sitzplätze weniger als im Vorjahreswinter an.

Tagesgäste trugen 2025 einer dwif-Studie zufolge rund 2,72 Milliarden Euro und damit etwa die Hälfte zum touristischen Bruttoumsatz in Brandenburg bei. Insgesamt erzielte die Tourismus- und Freizeitwirtschaft des Landes 5,46 Milliarden Euro.

Soziale Medien beeinflussen die Reiseplanung der Deutschen zunehmend. Gleichzeitig posten sie seltener beschönigende Beiträge und verzichten im Urlaub häufiger vollständig auf soziale Netzwerke als Reisende in den übrigen untersuchten Ländern.

Reisepässe und Personalausweise haben persönliche Informationen nicht nur aufgedruckt, sondern auch auf einem Chip gespeichert. Manche Reisende machen sich Sorgen, ob genau dieser Chip nicht heimlich ausgelesen werden könnte.

Airbnb hat die Entwicklung der Suchanfragen nach naturnahen Reisezielen in Deutschland für den Herbst 2026 ausgewertet. Besonders stark gestiegen ist das Interesse an Orten im Schwarzwald, in der Eifel und an der Ostseeküste.

Der Flughafen Münster/Osnabrück führt 2026 das deutsche Flughafen-Ranking von Fit Reisen an. Auch im europäischen Vergleich schneiden kleinere Airports vielfach besser ab als große Drehkreuze.

Das Erstarken der AfD nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat Folgen für das Urlaubsland. Das zeigen Rückmeldungen von Gästen. Wie Touristiker darauf reagieren.

Die Nordseeküste meldet stabile Nachfrage, Usedom eine gute bis sehr gute Buchungslage. Im Harz fällt die Nachfrage regional schwächer aus. Nach Angaben der von dpa befragten Touristiker sind weiterhin Unterkünfte verfügbar.

 

Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Tourismusorganisationen aus Orten, Regionen und Städten in ganz Deutschland bewerben, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Destinationsentwicklung arbeiten.