Noch viel Platz an den Stränden in Mecklenburg-Vorpommern

| Tourismus Tourismus

Der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern ist nach der pandemiebedingten Pause in die Sommersaison gestartet. Nach den ruhigen vergangenen Wochen wirkte die Promenade in Kühlungsborn am Samstag deutlich voller. Allerdings gab es kein Gedränge, so waren bei sonnigem Wetter mit kühler Ostsee-Luft noch einige Strandkörbe frei. Live-Webcams in Boltenhagen (Nordwestmecklenburg), Binz auf Rügen und Heringsdorf auf Usedom zeigten mäßigen Betrieb. Nur vereinzelt wagten sich Strandbesucher in das kühle Meer zum Baden.

Deutlich mehr Menschen zog es in Schleswig-Holstein an die Strände. In Scharbeutz an der Lübecker Bucht und St. Peter-Ording an der Nordsee waren zahlreiche Besucher zu sehen. Am Strand von Westerland auf Sylt war bei bedecktem Wetter weniger Betrieb. Auf den Autobahnen gab es offenbar keine größeren Staus.

Seit Freitag dürfen Gäste aus ganz Deutschland wieder nach Mecklenburg-Vorpommern reisen. Tagestouristen, die keine Übernachtung im Land gebucht haben, müssen sich noch eine Woche länger gedulden. In Schleswig-Holstein ist der Tourismus bereits seit dem 17. Mai unter Einhaltung bestimmter Corona-Vorgaben wieder möglich. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die GBTA erwartet für 2026 Geschäftsreiseausgaben von 404 Milliarden Euro in Europa. Während die Ausgaben um sieben Prozent steigen sollen, wächst die Zahl der Reisen laut Prognose lediglich um 0,7 Prozent. Deutschland bleibt der größte europäische Geschäftsreisemarkt.

Das Ferienhaus-Portal Holidu hat das Suchinteresse bei Google für deutsche Kleinstädte mit weniger als 20.000 Einwohnern ausgewertet. Dabei führen Füssen und Winterberg das aktuelle Ranking an.

Hunderttausende Touristen zieht es Jahr für Jahr an die gleichen Orte. Die Europäische Kommission will die Länder dabei unterstützen, Folgen auszugleichen - und Europas Tourismus stärken.

Booking.com hat seine Reiseprognosen für 2027 veröffentlicht. Eine Befragung in Deutschland zeigt veränderte Urlaubswünsche – von stimmungsbasierter Reiseplanung über unterschiedliche Budgetvorstellungen bis zum Einsatz künstlicher Intelligenz.

Der Fahrradtourismus hat 2025 in Deutschland einen Bruttoumsatz von 18,1 Milliarden Euro ausgelöst. Eine neue Untersuchung des Deutschen Tourismusverbandes zeigt zudem, wo weiteres Nachfragepotenzial besteht.

Regen statt Schnee und hohe Betriebskosten: Am Kolben in Oberammergau wird nach 15 Jahren der klassische Wintersportbetrieb eingestellt. Was die Betreiber zu dem Schritt sagen.

Nach dem Spatenstich für die Munich Arena in Freising prognostiziert eine Deloitte-Studie eine jährliche Bruttowertschöpfung von rund 355 Millionen Euro für die Region. Von zusätzlicher Nachfrage sollen auch Hotellerie und Gastronomie profitieren. Zum Projekt gehört ein Tempo by Hilton mit 199 Zimmern.

Center Parcs Deutschland steigerte im Geschäftsjahr 2025/26 die Auslastung seiner sechs Ferienparks auf 80,8 Prozent. Besonders die Nachfrage nach Aufenthalten außerhalb der Schulferien nahm zu.

Vor Flügen in die Vereinigten Staaten muss ab Mitte nächster Woche eine zusätzliche Erklärung abgegeben werden. Der Hintergrund ist der Ebola-Ausbruch im Kongo. Was US-Reisende wissen müssen.

Baden-Baden führt das Ranking der meistgesuchten deutschen Kurorte mit rund 451.000 monatlichen Suchanfragen an. Eine Auswertung von Fit Reisen zeigt außerdem regionale Unterschiede und abweichende Präferenzen in ausländischen Märkten.