Österreicher bei Skiurlaub zurückhaltend

| Tourismus Tourismus

47 Millionen Übernachtungen ausländischer Gäste gab es in der letzten Wintersaison in Österreich - viele werden aufgrund der Corona-Situation und Reisewarnungen dieses Jahr wegfallen. Aber auch die 13 Millionen Übernachtungen heimischer Gäste dürften rückläufig sein.

40 Prozent der Österreicher, die normalerweise mehrtägigen Skiurlaub in Österreich machen, geben in einer Umfrage des Linzer Instituts Trend an, dieses Mal „sicher“ (18 Prozent) bzw. „vermutlich“ (22 Prozent) auf die Pistengaudi verzichten zu wollen. Von den Tagesskifahrern beabsichtigen 23 Prozent, dieses Jahr auszusetzen. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin in seiner neuen, am Freitag erscheinenden Ausgabe.

Nur sechs Prozent aller 1.800 repräsentativ Befragten geben an, im ersten Corona-Winter „auf jeden Fall“ Skiurlaub mit Übernachtung machen zu wollen, weitere 14 Prozent sagen, dass sie tageweise Skifahren wollen. Generell fahren laut der Umfrage 39 Prozent der Österreicher in „normalen“ Jahren entweder tageweise oder mehrere Tage Ski. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede: in Wien sind es nur 26 Prozent, im Westen 50 Prozent.

Corona-Schutzmaßnahmen werden insbesondere dort akzeptiert, wo sie keine große Einschränkung im Sozialleben bedeuten: 64 Prozent erachten Masken in den Gondeln, 62 Prozent Abstand halten beim Lift als „sehr wichtig“. Innenräume von Lokalen zu meiden sehen dagegen nur 38 Prozent als prioritär, die Schließung von Hotelbars sogar nur 28 Prozent.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Fast jede fünfte Winterreise wird laut Dertour Reisebarometer allein angetreten. Besonders die Generation 50 plus und Langzeiturlauber prägen das Segment. Zu den meistgebuchten Zielen gehörten Spanien, Ägypten und die Türkei.

Griechenland will den Massentourismus auf vielen Inseln und in beliebten Ferienorten stärker begrenzen und gleichzeitig Natur und Landschaft besser schützen. Die Regierung stellte dazu bei einer Pressekonferenz in Athen neue Regeln für den Tourismus und den Hotelbau vor.

Eine aktuelle YouGov-Studie zeigt eine deutliche Zurückhaltung deutscher Reisender beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Zwar können sich viele Befragte den Einsatz von KI-Anwendungen im Reisebereich grundsätzlich vorstellen, die tatsächliche Nutzung bleibt laut den erhobenen Daten jedoch meist im einstelligen Prozentbereich.

Zugfahrten ins Ausland werden bei Reisenden beliebter. Die Bahn will davon profitieren und stärkt gerade im Sommer ihr Programm. Bei manchen Verbindungen in Metropolen gibt es aber noch hohe Hürden.

Die Tripadvisor Group hat im ersten Quartal 2026 einen Umsatzrückgang von 4 Prozent gemeldet. Wachstum verzeichnete das Unternehmen nach eigenen Angaben vor allem im Bereich Experiences sowie bei der Restaurantplattform TheFork.

Deutschland bleibt laut aktuellen Marktdaten das weltweit wichtigste Ziel für internationale Geschäftsreisen. Während klassische Geschäftsreisen zurückgehen, bleiben Veranstaltungen und Bleisure-Reisen auf stabilem Niveau.

Eine aktuelle Erhebung des Portals Holidu prognostiziert für die Saison 2026 eine hohe Auslastung bei Ferienhäusern an den deutschen Küsten bei weitgehend stabilen Mietpreisen. Insbesondere an der Nordsee planen Urlauber ihren Aufenthalt langfristig.

Nach mehreren Hantavirus-Fällen und drei Todesopfern darf das Kreuzfahrtschiff «Hondius» einen Hafen auf den Kanaren anlaufen. Was Spanien und internationale Behörden nun planen.

Es ist nicht immer leicht, sich im Urlaub die Sonnenliegen am Hotelpool zu sichern, oft sind sie mit Handtüchern reserviert. Das will sich ein Reisender nicht gefallen lassen - er fordert Geld zurück.

Eine aktuelle Studie belegt, dass die geopolitische Lage im Nahen Osten die Reiseplanung von 70 Prozent der Deutschen beeinflusst. Trotz aufgehobener Reisewarnungen für Golfstaaten wie Katar und die VAE bleiben Urlauber vorsichtig.