Reisebranche muss sich gegen Folgen des Klimawandels wappnen

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Die Reisebranche muss sich laut einer Untersuchung zunehmend gegen die Folgen des Klimawandels wappnen. Folgen, wie etwa Hoch- oder Niedrigwasser, würden erhebliche Umsatzeinbußen für den Tourismus bedeuten, sagte die geschäftsführende Bundesumweltministerin Svenja Schulze am Mittwoch zur Veröffentlichung des Berichts (PDF) im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA). Darunter leiden besonders die Menschen in denjenigen Regionen, die hauptsächlich vom Reisen abhängen, wie die SPD-Politikerin betonte.

In Deutschland sind die Gebiete den Informationen zufolge unterschiedlich betroffen. Etwa in den Bergen werde die für Skifahrer wichtige Schneedecke dünner. Beim Urlaub am Meer steige wiederum die Bedeutung der Küstensicherung. Zusätzlich müsse das Krisen- und Katastrophenmanagement verbessert werden, so die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

«Der Tourismus ist zugleich Verursacher und Betroffener des Klimawandels», sagte Schulze. Mehr als eine Milliarde Tonnen pro Jahr und damit rund fünf Prozent aller Treibhausgasemissionen weltweit entfallen demnach auf das Reisen. (dpa)


 

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