Reisemesse CMT beginnt mit Besucherandrang

| Tourismus Tourismus

Tausende Besucher haben sich am ersten Wochenende der Reisemesse «Caravaning Motor Touristik» (CMT) in den Stuttgarter Messehallen informiert. «Die CMT hat einen Traumstart hingelegt. Wir werden am ersten Wochenende mehr als 90 000 Besucher zählen», sagte Andreas Wallbillich von der Messe Stuttgart am Sonntagnachmittag. Das neue Thema «Van-Life» - kleine kompakte Reisemobile und Campingbusse - war laut Wallbillich sehr gefragt.

Nischenangebote wie Hausboot-Touren in Irland sind auf der CMT genauso vertreten wie die laut einer Studie liebsten deutschen Auslandsdestinationen 2020 Spanien, Italien und Türkei. CMT-Partnerland ist in diesem Jahr Montenegro. Zum ersten Mal mit einem Stand vertreten ist 2020 der Iran.

Die Zahl der Deutschen, die eine Fernreise unternehmen, wird einer Studie zufolge 2020 weiter steigen. Neben weit entfernten Destinationen wie Nagasaki oder Sri Lanka werben aber auch zahlreiche deutsche Regionen wie Schwarzwald, Sächsische Schweiz oder Ostbayern auf der Messe um Touristen. Schließlich wird das liebste Reiseland der Deutschen laut dem Tourismusexperten Martin Lohmann auch 2020 Deutschland werden. Man erwarte, dass rund 30 Prozent der Urlauber innerhalb der Bundesrepublik verreisen.

Aussteller aus 100 Ländern präsentieren seit Samstag ihre Städte und Regionen - von sächsischen Dörfern zur Costa Brava, von Nagasaki zur Safari in Namibia. Die Messe ist mit 2161 Ausstellern eine der größten Publikumsmessen für die Bereiche Reisen und Caravaning der Welt. Die CMT geht noch bis zum 19. Januar. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab sofort kostet der reguläre Eintritt in den Kölner Dom zwölf Euro. Mit dem neu eingeführten Eintrittspreis sollen die gestiegenen Kosten etwa für den Schutz des Denkmals gedeckt werden.

Mozarts Geburtsstadt ist ein touristisches Juwel. Entsprechend viele Reisende steuern die 160.000-Einwohner-Stadt speziell für einen Tagesausflug an. Oft gibt es Stau - das soll jetzt anders werden.

Kurz vor Beginn der Sommerferien in Schleswig-Holstein zeichnet sich im Tourismus ein uneinheitliches Bild ab. Während zahlreiche Küstenorte und Inseln bereits hohe Auslastungen melden, liegt die Buchungslage landesweit vielerorts noch unter dem Niveau des Vorjahres.

Eine aktuelle Studie von HolidayCheck analysiert das unterschiedliche Nachhaltigkeitsverhalten von Deutschen im Alltag und während der Urlaubszeit. Dabei zeigt sich eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und tatsächlichem Handeln.

Das Fürstentum Monaco ist der 18. europäische Themenbereich im größten Freizeitpark Deutschlands. Zur offiziellen Eröffnung hat sich Prominenz angekündigt. Das hat auch Folgen für Besucher.

Mit der Freigabe neuer Kanäle werden im Lausitzer Seenland fünf ehemalige Tagebauseen zu einem zusammenhängenden Wasserrevier verbunden. Der neue Fünf-Seen-Verbund erweitert die Möglichkeiten für Urlauber, Wassersportler und den Wassertourismus der Region.

Die deutschen Reiseveranstalter müssen bei Pauschalreisen künftig weniger Vorsorge gegen Insolvenzen treffen. Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) hat erneut die Entgelte gesenkt, die für jede Reise gezahlt werden müssen.

Reservieren, absagen - doppelt buchen, nicht erscheinen: Das sommerliche Hüttenchaos am Berg macht nicht nur den Wirten zu schaffen. Warum faire Planung auch für die anderen Wanderer unerlässlich ist.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass deutsches Fernsehen für Urlauber zunehmend an Bedeutung gewinnt. Insbesondere junge Reisende nutzen verstärkt digitale Streaming-Angebote während der Ferien.

Nach einer Flaute wegen des Iran-Kriegs zieht die Nachfrage nach Urlaub in der Türkei und Ägypten bei Tui wieder spürbar an. Besonders Antalya steht bei Sommerreisen hoch im Kurs.