Eine schwierige Wirtschaftslage, Konsumzurückhaltung und geopolitische Krisen haben sich auch für Sachsens Tourismuswirtschaft im vergangenen Jahr bemerkbar gemacht: Im Freistaat ist die Anzahl der Besucherinnen und Besucher leicht gesunken. Rund acht Millionen Gäste haben Sachsen 2025 besucht. Das entspricht einem Rückgang um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der Tourismus sei ein Spiegel der gesamtwirtschaftlichen Lage, sagte Barbara Klepsch, Staatsministerin für Kultur und Tourismus, bei der Vorstellung der Zahlen in Dresden. Angesichts der schwierigen Bedingungen seien die nahezu stabil gebliebenen Zahlen ein Erfolg, so die CDU-Politikerin.
Deutlichster Gewinner im vergangenen Jahr waren Chemnitz und Umgebung. Sachsens drittgrößte Stadt konnte im Kulturhauptstadtjahr ein Gäste-Plus von 24,2 Prozent verbuchen. In der erweiterten Region einschließlich der Stadt Zwickau und des Erzgebirges liege das Plus immer noch bei knapp zehn Prozent. Das sei eine «starke Zahl», so die CDU-Politikerin, und zeige, «welche Kraft die Kultur in Bezug auf den Tourismus hat».
Gleichzeitig bedeute das, «dass wir dort nicht nachlassen dürfen». Anlässe und Großereignisse seien wichtiger Motor für Sachsens Tourismus und für den Erhalt von rund 190.000 Vollzeitstellen in der Tourismuswirtschaft und angeschlossenen Branchen.














