Schleswig-Holstein: Weniger Gäste, mehr Übernachtungen im Oktober

| Tourismus Tourismus

Urlauber verbringen in Schleswig-Holstein mehr Zeit. Diesen Trend bestätigte der jüngste Monatsbericht des Statistikamtes Nord. Demnach sank die Zahl der Übernachtungsgäste in den größeren Häusern und auf Campingplätzen im Oktober im Vorjahresvergleich um 4,4 Prozent auf 739.000. Zugleich stieg die Zahl der gebuchten Übernachtungen um 9,5 Prozent auf 3,44 Millionen, wie das Statistikamt am Dienstag berichtete.

In den Monaten Januar bis Oktober kamen 6,1 Millionen Übernachtungsgäste ins Land und damit infolge der im März einsetzenden Corona-Krise 23,7 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Bei den Übernachtungen gab es einen Rückgang um 14,3 Prozent auf 28,2 Millionen. Damit blieb ein Gast im Durchschnitt 4,6 Tage im Land.

An der Ostsee sank die Zahl der Übernachtungen nur um 8,0 Prozent. Besonders stark betroffen von den Corona-Folgen waren die Hotels in den größeren Städten. In Kiel gab es bei den Gästen ein Minus von 43,3 Prozent und bei den Übernachtungen von 30,1 Prozent.

Die Statistik erfasste die Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Betten und Campingplätze ohne Dauercamping. Im Oktober waren das 3525 Unterkünfte mit 231.000 Betten und 254 Campingplätze. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab sofort kostet der reguläre Eintritt in den Kölner Dom zwölf Euro. Mit dem neu eingeführten Eintrittspreis sollen die gestiegenen Kosten etwa für den Schutz des Denkmals gedeckt werden.

Mozarts Geburtsstadt ist ein touristisches Juwel. Entsprechend viele Reisende steuern die 160.000-Einwohner-Stadt speziell für einen Tagesausflug an. Oft gibt es Stau - das soll jetzt anders werden.

Kurz vor Beginn der Sommerferien in Schleswig-Holstein zeichnet sich im Tourismus ein uneinheitliches Bild ab. Während zahlreiche Küstenorte und Inseln bereits hohe Auslastungen melden, liegt die Buchungslage landesweit vielerorts noch unter dem Niveau des Vorjahres.

Eine aktuelle Studie von HolidayCheck analysiert das unterschiedliche Nachhaltigkeitsverhalten von Deutschen im Alltag und während der Urlaubszeit. Dabei zeigt sich eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und tatsächlichem Handeln.

Das Fürstentum Monaco ist der 18. europäische Themenbereich im größten Freizeitpark Deutschlands. Zur offiziellen Eröffnung hat sich Prominenz angekündigt. Das hat auch Folgen für Besucher.

Mit der Freigabe neuer Kanäle werden im Lausitzer Seenland fünf ehemalige Tagebauseen zu einem zusammenhängenden Wasserrevier verbunden. Der neue Fünf-Seen-Verbund erweitert die Möglichkeiten für Urlauber, Wassersportler und den Wassertourismus der Region.

Die deutschen Reiseveranstalter müssen bei Pauschalreisen künftig weniger Vorsorge gegen Insolvenzen treffen. Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) hat erneut die Entgelte gesenkt, die für jede Reise gezahlt werden müssen.

Reservieren, absagen - doppelt buchen, nicht erscheinen: Das sommerliche Hüttenchaos am Berg macht nicht nur den Wirten zu schaffen. Warum faire Planung auch für die anderen Wanderer unerlässlich ist.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass deutsches Fernsehen für Urlauber zunehmend an Bedeutung gewinnt. Insbesondere junge Reisende nutzen verstärkt digitale Streaming-Angebote während der Ferien.

Nach einer Flaute wegen des Iran-Kriegs zieht die Nachfrage nach Urlaub in der Türkei und Ägypten bei Tui wieder spürbar an. Besonders Antalya steht bei Sommerreisen hoch im Kurs.