Sicherheitsbedenken: Lufthansa lässt im A320neo letzte Reihe frei

| Tourismus Tourismus

Die Lufthansa lässt in Maschinen des Typs Airbus-A320-neo aus Sicherheitsgründen ab sofort die letzte Reihe frei. Die sechs Sitze würden bis auf Weiteres nicht mehr belegt, sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft am Freitag und bestätigte entsprechende Medienberichte.

Dadurch, dass ganz hinten keine Passagiere mehr sitzen, wird der Schwerpunkt des Flugzeugs bei Vollbelegung leicht nach vorne verschoben. Die Airline reagiert nach Angaben des Sprechers damit auf einen Sicherheitshinweis der europäischen Flugaufsichtsbehörde EASA.

Die EASA hatte Mitte August festgestellt, dass zum Beispiel bei einem sehr forschen Durchstarten nach einem abgebrochenen Landevorgang ein Sicherheitsrisiko bestehen könnte. Zwar sei ein solches Szenario noch nie in der Realität aufgetreten, aber bei Tests im Simulator erkennbar gewesen.

«Als Ad-hoc-Maßnahme wird die Lufthansa die letzte Sitzreihe der A320neo künftig blocken», sagte der Lufthansa-Sprecher. «Wir hoffen, dass Airbus das bald in den Griff bekommt und wir die Sitze wieder anbieten können.» Die Hoffnung sei, das Problem über eine Softwarelösung zu beheben. Der A320neo hat insgesamt 180 Sitzplätze. Der Lufthansa-Konzern hat aktuell 20 dieser Flugzeuge im Einsatz. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab sofort kostet der reguläre Eintritt in den Kölner Dom zwölf Euro. Mit dem neu eingeführten Eintrittspreis sollen die gestiegenen Kosten etwa für den Schutz des Denkmals gedeckt werden.

Mozarts Geburtsstadt ist ein touristisches Juwel. Entsprechend viele Reisende steuern die 160.000-Einwohner-Stadt speziell für einen Tagesausflug an. Oft gibt es Stau - das soll jetzt anders werden.

Kurz vor Beginn der Sommerferien in Schleswig-Holstein zeichnet sich im Tourismus ein uneinheitliches Bild ab. Während zahlreiche Küstenorte und Inseln bereits hohe Auslastungen melden, liegt die Buchungslage landesweit vielerorts noch unter dem Niveau des Vorjahres.

Eine aktuelle Studie von HolidayCheck analysiert das unterschiedliche Nachhaltigkeitsverhalten von Deutschen im Alltag und während der Urlaubszeit. Dabei zeigt sich eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und tatsächlichem Handeln.

Das Fürstentum Monaco ist der 18. europäische Themenbereich im größten Freizeitpark Deutschlands. Zur offiziellen Eröffnung hat sich Prominenz angekündigt. Das hat auch Folgen für Besucher.

Mit der Freigabe neuer Kanäle werden im Lausitzer Seenland fünf ehemalige Tagebauseen zu einem zusammenhängenden Wasserrevier verbunden. Der neue Fünf-Seen-Verbund erweitert die Möglichkeiten für Urlauber, Wassersportler und den Wassertourismus der Region.

Die deutschen Reiseveranstalter müssen bei Pauschalreisen künftig weniger Vorsorge gegen Insolvenzen treffen. Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) hat erneut die Entgelte gesenkt, die für jede Reise gezahlt werden müssen.

Reservieren, absagen - doppelt buchen, nicht erscheinen: Das sommerliche Hüttenchaos am Berg macht nicht nur den Wirten zu schaffen. Warum faire Planung auch für die anderen Wanderer unerlässlich ist.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass deutsches Fernsehen für Urlauber zunehmend an Bedeutung gewinnt. Insbesondere junge Reisende nutzen verstärkt digitale Streaming-Angebote während der Ferien.

Nach einer Flaute wegen des Iran-Kriegs zieht die Nachfrage nach Urlaub in der Türkei und Ägypten bei Tui wieder spürbar an. Besonders Antalya steht bei Sommerreisen hoch im Kurs.