Strandampel und Maskenpflicht: Badeorte bereiten sich auf Ansturm vor

| Tourismus Tourismus

Auch das Ostseebad Timmendorfer Strand zeigt jetzt im Internet an, wie voll seine Strände sind. Schon zum Start am frühen Donnerstagnachmittag stand die Ampel auf der Internetseite strandticker.de für die meisten Strandabschnitte von Timmendorfer Strand auf rot. Auch für das Ostseebad Scharbeutz sowie die Orte Haffkrug, Sierksdorf, Neustadt, Pelzerhaken und Rettin signalisierte der Strandticker: «Der Strand ist voll.»

Mit Hilfe der Internetseite wollen die Orte an der Lübecker Bucht die Strandbesucher zu weniger frequentierten Bereichen umleiten, damit die wegen der Corona-Pandemie geltenden Abstandsregeln am Strand eingehalten werden können. Timmendorfer Strand hatte es bislang bei einem Appell an Tagesgäste belassen, gar nicht erst anzureisen.

Das zu Lübeck gehörende Ostseebad Travemünde will dagegen auch weiterhin auf die Besucherlenkung verzichten. «Bei uns ist der Flaschenhals nicht der Strand, sondern der begrenzte Parkraum», sagte Kurdirektor Uwe Kirchhoff. Darüber regele sich die Zahl der Strandbesucher von allein, so dass für eine Beteiligung am Strandticker keine Notwendigkeit bestehe.

Auch an der Nordseeküste haben einige Ferienorte zusätzliche Bestimmungen erlassen, damit Sicherheitsabstände gewährleistet werden können. So gilt nach Angaben der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein in Teilen der Fußgängerzone von Büsum seit Ende Juli eine Maskenpflicht, der Verzehr von Eis oder Fischbrötchen ist verboten. Auf der Hochseeinsel Helgoland gilt in einigen Straßenzügen zwischen 11 Uhr und 16.30 Uhr Maskenpflicht. Auf Sylt werden die Menschen zumindest gebeten, bei hohem Besucheraufkommen in der Fußgängerzone von Westerland eine Maske zu tragen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab sofort kostet der reguläre Eintritt in den Kölner Dom zwölf Euro. Mit dem neu eingeführten Eintrittspreis sollen die gestiegenen Kosten etwa für den Schutz des Denkmals gedeckt werden.

Mozarts Geburtsstadt ist ein touristisches Juwel. Entsprechend viele Reisende steuern die 160.000-Einwohner-Stadt speziell für einen Tagesausflug an. Oft gibt es Stau - das soll jetzt anders werden.

Kurz vor Beginn der Sommerferien in Schleswig-Holstein zeichnet sich im Tourismus ein uneinheitliches Bild ab. Während zahlreiche Küstenorte und Inseln bereits hohe Auslastungen melden, liegt die Buchungslage landesweit vielerorts noch unter dem Niveau des Vorjahres.

Eine aktuelle Studie von HolidayCheck analysiert das unterschiedliche Nachhaltigkeitsverhalten von Deutschen im Alltag und während der Urlaubszeit. Dabei zeigt sich eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und tatsächlichem Handeln.

Das Fürstentum Monaco ist der 18. europäische Themenbereich im größten Freizeitpark Deutschlands. Zur offiziellen Eröffnung hat sich Prominenz angekündigt. Das hat auch Folgen für Besucher.

Mit der Freigabe neuer Kanäle werden im Lausitzer Seenland fünf ehemalige Tagebauseen zu einem zusammenhängenden Wasserrevier verbunden. Der neue Fünf-Seen-Verbund erweitert die Möglichkeiten für Urlauber, Wassersportler und den Wassertourismus der Region.

Die deutschen Reiseveranstalter müssen bei Pauschalreisen künftig weniger Vorsorge gegen Insolvenzen treffen. Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) hat erneut die Entgelte gesenkt, die für jede Reise gezahlt werden müssen.

Reservieren, absagen - doppelt buchen, nicht erscheinen: Das sommerliche Hüttenchaos am Berg macht nicht nur den Wirten zu schaffen. Warum faire Planung auch für die anderen Wanderer unerlässlich ist.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass deutsches Fernsehen für Urlauber zunehmend an Bedeutung gewinnt. Insbesondere junge Reisende nutzen verstärkt digitale Streaming-Angebote während der Ferien.

Nach einer Flaute wegen des Iran-Kriegs zieht die Nachfrage nach Urlaub in der Türkei und Ägypten bei Tui wieder spürbar an. Besonders Antalya steht bei Sommerreisen hoch im Kurs.