Tag der Deutschen Einheit: 34 Jahre Reisefreiheit

| Tourismus Tourismus

Am 3. Oktober feiert Deutschland den Tag der Deutschen Einheit, ein Jubiläum, das nicht nur die politische Wiedervereinigung Deutschlands markiert, sondern aufs Engste mit dem Reisen verknüpft ist.

Vor knapp 35 Jahren fiel die Mauer, Auslöser war der Entwurf zu einem neuen Reisegesetz der DDR, das „sofort und unverzüglich“ am 9. November 1989 in Kraft trat. Damit öffnete sich über Nacht nicht nur die Möglichkeit einer Ausreise aus der DDR, sondern auch eine Tür zu neuen Reisezielen für Millionen Menschen. Nach Jahrzehnten der Trennung entdeckten Deutsche Ost und West neu und rückte Deutschland für internationale Gäste in den Fokus.

Reinhard Meyer, Präsident des Deutschen Tourismusverbands: „Der Tag der Deutschen Einheit ist mehr als nur ein nationaler Feiertag. Er ist ein Symbol für Freiheit, Einheit und ein Stück weit auch für die Kraft des Tourismus. An diesem Tag erinnern wir uns an die immense Bedeutung von Reisefreiheit und an die Rolle des Tourismus als ein verbindendes Element."

"Menschen reisen heute unbeschwert innerhalb Deutschlands und ehemalige Grenzen sind zu Wanderwegen und Radstrecken geworden. Sie sind Zeugen für die Geschichte des geteilten Deutschlands und machen sie touristisch erlebbar. Diese Wege verbinden nicht nur geografisch, sondern auch kulturell. Die Wiedervereinigung war ein Meilenstein für den deutschen Tourismus. Sie hat eine Vielfalt an Reisezielen und Erlebnissen geschaffen, die in- und ausländische Gäste mit großer Selbstverständlichkeit nutzen.“

Der Deutsche Tourismusverband (DTV) vertritt seit 1902 die Interessen der Tourismusorganisationen der Länder, Regionen und Orte in Deutschland. Oberste Ziele sind die Stärkung des Wirtschaftsfaktors Tourismus sowie die Entwicklung einer bedarfsgerechten touristischen Infrastruktur und eines zukunftsweisenden, nachhaltigen Qualitätstourismus in Deutschland. Der DTV vertritt die Interessen seiner 128 Mitglieder gegenüber Politik und Behörden, initiiert Projekte, fördert den Austausch und die Vernetzung innerhalb der Branche und entwickelt touristische Qualitätssysteme weiter.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab sofort kostet der reguläre Eintritt in den Kölner Dom zwölf Euro. Mit dem neu eingeführten Eintrittspreis sollen die gestiegenen Kosten etwa für den Schutz des Denkmals gedeckt werden.

Mozarts Geburtsstadt ist ein touristisches Juwel. Entsprechend viele Reisende steuern die 160.000-Einwohner-Stadt speziell für einen Tagesausflug an. Oft gibt es Stau - das soll jetzt anders werden.

Kurz vor Beginn der Sommerferien in Schleswig-Holstein zeichnet sich im Tourismus ein uneinheitliches Bild ab. Während zahlreiche Küstenorte und Inseln bereits hohe Auslastungen melden, liegt die Buchungslage landesweit vielerorts noch unter dem Niveau des Vorjahres.

Eine aktuelle Studie von HolidayCheck analysiert das unterschiedliche Nachhaltigkeitsverhalten von Deutschen im Alltag und während der Urlaubszeit. Dabei zeigt sich eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und tatsächlichem Handeln.

Das Fürstentum Monaco ist der 18. europäische Themenbereich im größten Freizeitpark Deutschlands. Zur offiziellen Eröffnung hat sich Prominenz angekündigt. Das hat auch Folgen für Besucher.

Mit der Freigabe neuer Kanäle werden im Lausitzer Seenland fünf ehemalige Tagebauseen zu einem zusammenhängenden Wasserrevier verbunden. Der neue Fünf-Seen-Verbund erweitert die Möglichkeiten für Urlauber, Wassersportler und den Wassertourismus der Region.

Die deutschen Reiseveranstalter müssen bei Pauschalreisen künftig weniger Vorsorge gegen Insolvenzen treffen. Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) hat erneut die Entgelte gesenkt, die für jede Reise gezahlt werden müssen.

Reservieren, absagen - doppelt buchen, nicht erscheinen: Das sommerliche Hüttenchaos am Berg macht nicht nur den Wirten zu schaffen. Warum faire Planung auch für die anderen Wanderer unerlässlich ist.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass deutsches Fernsehen für Urlauber zunehmend an Bedeutung gewinnt. Insbesondere junge Reisende nutzen verstärkt digitale Streaming-Angebote während der Ferien.

Nach einer Flaute wegen des Iran-Kriegs zieht die Nachfrage nach Urlaub in der Türkei und Ägypten bei Tui wieder spürbar an. Besonders Antalya steht bei Sommerreisen hoch im Kurs.