Tourismus in Herbst: Mecklenburg-Vorpommern erwartet viele Besucher

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Mit ordentlich Rückenwind aus den Sommermonaten geht die Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommerns in den Herbst. Dabei liege die Latte hoch, sagte der Geschäftsführer des Landestourismusverbands, Tobias Woitendorf, mit Blick auf die Übernachtungszahlen vom Herbst 2020. Damals seien Rekorde gebrochen worden. So wurden im September 2020 rund 4,2 Millionen Übernachtungen registriert, 25 Prozent als im Jahr zuvor. Auch der Oktober brachte eine Steigerung um 11 Prozent.

Dabei geht Woitendorf aus, dass die weiter geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen von den Touristen akzeptiert werden. So müssten Ungeimpfte oder nicht vollständig Geimpfte einen negativen Anreisetest vorlegen. Er betonte, dass Unterkünfte und Gastronomie mit den 3G-Regeln leben könnten. Dies bedeutet, dass der Besuch nur unter Vorlage einer Bestätigung des Impfstatus, einer überstandenen Covid-Erkrankung oder eines aktuellen Negativtests möglich ist.

 

Die Geschäftsführerin des Landesbäderverbands, Annette Rösler, berichtete von einer guten Stimmung in den Badeorten und Kureinrichtungen. «Es gibt momentan keinen Grund zur Klage, die Orte sind voll.» Alle Beteiligten hofften, dass die Politik ihre Versprechen halte und es keinen weiteren Lockdown gebe. «Ein neuer Lockdown wäre eine Katastrophe.»

Vor einer guten Belegung der Plätze berichtete auch der Landescampingverband. Die Saison sei bisher besser verlaufen als 2020, sagte Geschäftsführerin Christin Lemcke. Sie hoffte nun auf weitere Unterstützung durch gutes Wetter.

Um die Folgen der Pandemie abzumildern, sei es wichtig, noch einmal viele Gäste für einen Herbsturlaub gewinnen zu können, sagte Tourismusverbandschef Woitendorf. So startet in Kürze die Kampagne «Das Schönste am Herbst», die sich an die Einwohner von Berlin und Hamburg richtet. Highlights seien etwa an diesem Wochenende die Nationalparktage Zingst, bei denen die Gäste die Möglichkeit zur Kranichbeobachtung hätten. (dpa)


 

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