Touristiker: Berlin wird Ruf als Silvester-Hauptstadt gerecht

| Tourismus Tourismus

Berlin ist zum Jahresende wieder ein beliebtes Ziel für Besucher aus vielen Teilen Deutschlands und dem Ausland gewesen. Die Hotels waren sehr gut gebucht, wie der Geschäftsführer der Tourismusgesellschaft Visit Berlin, Burkhard Kieker, am Mittwoch sagte. «Berlin hat seinem Ruf als Silvesterhauptstadt alle Ehre gemacht.» Genaue Daten liegen noch nicht vor, rund eine Million Übernachtungsgäste über Silvester sind Kieker zufolge für die Hauptstadt aber eine realistische Größenordnung, wenn auch diejenigen mitgezählt werden, die bei Verwandten und Freunden unterkommen.

Für die gesamte Zeit über Weihnachten und Silvester sei von zwei Millionen auszugehen. «Das Jahresende ist in Berlin absolute Hochsaison», sagte Kieker. Während es die Party am Brandenburger Tor zum 25. Mal gegeben habe, sei auch an vielen anderen Stellen von der Kulturbrauerei bis zum Wintergarten groß ins neue Jahr gefeiert worden. «Das zieht viele Leute aus ganz Deutschland und Europa nach Berlin.»

Die Böllerverbote, die in diesem Jahr erstmals am Alexanderplatz und rund um die Pallasstraße in Schöneberg galten, hätten der Stadt gut getan, sagte Kieker. «Es ist sehr zu begrüßen, dass die Polizei das konsequent umgesetzt hat.» Hinzu komme, dass das Wetter diesmal mitgespielt habe, was die Silvesterparty am Brandenburger Tor zusätzlich attraktiv gemacht habe. «Das drückt sich auch in der Stimmung aus», sagte Kieker. «Silvester in Berlin gibt es ein Gefühl von Ausgelassensein wie sonst nur beim Karneval.»


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab sofort kostet der reguläre Eintritt in den Kölner Dom zwölf Euro. Mit dem neu eingeführten Eintrittspreis sollen die gestiegenen Kosten etwa für den Schutz des Denkmals gedeckt werden.

Mozarts Geburtsstadt ist ein touristisches Juwel. Entsprechend viele Reisende steuern die 160.000-Einwohner-Stadt speziell für einen Tagesausflug an. Oft gibt es Stau - das soll jetzt anders werden.

Kurz vor Beginn der Sommerferien in Schleswig-Holstein zeichnet sich im Tourismus ein uneinheitliches Bild ab. Während zahlreiche Küstenorte und Inseln bereits hohe Auslastungen melden, liegt die Buchungslage landesweit vielerorts noch unter dem Niveau des Vorjahres.

Eine aktuelle Studie von HolidayCheck analysiert das unterschiedliche Nachhaltigkeitsverhalten von Deutschen im Alltag und während der Urlaubszeit. Dabei zeigt sich eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und tatsächlichem Handeln.

Das Fürstentum Monaco ist der 18. europäische Themenbereich im größten Freizeitpark Deutschlands. Zur offiziellen Eröffnung hat sich Prominenz angekündigt. Das hat auch Folgen für Besucher.

Mit der Freigabe neuer Kanäle werden im Lausitzer Seenland fünf ehemalige Tagebauseen zu einem zusammenhängenden Wasserrevier verbunden. Der neue Fünf-Seen-Verbund erweitert die Möglichkeiten für Urlauber, Wassersportler und den Wassertourismus der Region.

Die deutschen Reiseveranstalter müssen bei Pauschalreisen künftig weniger Vorsorge gegen Insolvenzen treffen. Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) hat erneut die Entgelte gesenkt, die für jede Reise gezahlt werden müssen.

Reservieren, absagen - doppelt buchen, nicht erscheinen: Das sommerliche Hüttenchaos am Berg macht nicht nur den Wirten zu schaffen. Warum faire Planung auch für die anderen Wanderer unerlässlich ist.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass deutsches Fernsehen für Urlauber zunehmend an Bedeutung gewinnt. Insbesondere junge Reisende nutzen verstärkt digitale Streaming-Angebote während der Ferien.

Nach einer Flaute wegen des Iran-Kriegs zieht die Nachfrage nach Urlaub in der Türkei und Ägypten bei Tui wieder spürbar an. Besonders Antalya steht bei Sommerreisen hoch im Kurs.