Tui Cruises: «Mein Schiff 2» rettet 50 Flüchtlinge aus Seenot

| Tourismus Tourismus

Ein Kreuzfahrtschiff von Tui Cruises hat nach Angaben der Reederei vor der Küste der Dominikanischen Republik 50 Flüchtlinge aus Seenot gerettet. «Mein Schiff 2» war am Montagabend (Ortszeit) mit nur der Besatzung an Bord in den dominikanischen Hafen La Romana unterwegs. Von der Brücke aus wurde etwa 35 nautische Meilen (rund 65 Kilometer) vor der Südküste des Karibikstaates ein kleines Boot entdeckt, wie Tui Cruises am Dienstag auf Nachfrage mitteilte.

Das Schiff habe den Kurs geändert und festgestellt, dass sich die 50 Menschen in dem Boot - darunter auch ein Kind - in akuter Seenot befanden. Alle wurden nach Angaben der Reederei sicher an Bord der «Mein Schiff 2» genommen, medizinisch betreut und mit Wasser und Nahrung versorgt. In Zusammenarbeit mit der Küstenwache der Dominikanischen Republik seien sie in La Romana an Land gebracht worden. Laut Tui Cruises waren die Geretteten Flüchtlinge aus dem Nachbarland Haiti. Wie es in der Dominikanischen Republik für sie weiterging, war zunächst unklar.

«Neben der Selbstverständlichkeit, dass es ein Gebot der Humanität ist, Hilfe zu leisten, verpflichtet auch das internationale Seerecht dazu, in Seenot geratenen Schiffen Hilfe zu leisten», hieß es von der Hamburger Reederei. «Wir sind dankbar, dass die Besatzung der "Mein Schiff 2" gestern rechtzeitig vor Ort war und das Leben aller Menschen in dem Boot retten konnte.» Zuerst hatte der Sender RTL über den Vorfall berichtet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab sofort kostet der reguläre Eintritt in den Kölner Dom zwölf Euro. Mit dem neu eingeführten Eintrittspreis sollen die gestiegenen Kosten etwa für den Schutz des Denkmals gedeckt werden.

Mozarts Geburtsstadt ist ein touristisches Juwel. Entsprechend viele Reisende steuern die 160.000-Einwohner-Stadt speziell für einen Tagesausflug an. Oft gibt es Stau - das soll jetzt anders werden.

Kurz vor Beginn der Sommerferien in Schleswig-Holstein zeichnet sich im Tourismus ein uneinheitliches Bild ab. Während zahlreiche Küstenorte und Inseln bereits hohe Auslastungen melden, liegt die Buchungslage landesweit vielerorts noch unter dem Niveau des Vorjahres.

Eine aktuelle Studie von HolidayCheck analysiert das unterschiedliche Nachhaltigkeitsverhalten von Deutschen im Alltag und während der Urlaubszeit. Dabei zeigt sich eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und tatsächlichem Handeln.

Das Fürstentum Monaco ist der 18. europäische Themenbereich im größten Freizeitpark Deutschlands. Zur offiziellen Eröffnung hat sich Prominenz angekündigt. Das hat auch Folgen für Besucher.

Mit der Freigabe neuer Kanäle werden im Lausitzer Seenland fünf ehemalige Tagebauseen zu einem zusammenhängenden Wasserrevier verbunden. Der neue Fünf-Seen-Verbund erweitert die Möglichkeiten für Urlauber, Wassersportler und den Wassertourismus der Region.

Die deutschen Reiseveranstalter müssen bei Pauschalreisen künftig weniger Vorsorge gegen Insolvenzen treffen. Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) hat erneut die Entgelte gesenkt, die für jede Reise gezahlt werden müssen.

Reservieren, absagen - doppelt buchen, nicht erscheinen: Das sommerliche Hüttenchaos am Berg macht nicht nur den Wirten zu schaffen. Warum faire Planung auch für die anderen Wanderer unerlässlich ist.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass deutsches Fernsehen für Urlauber zunehmend an Bedeutung gewinnt. Insbesondere junge Reisende nutzen verstärkt digitale Streaming-Angebote während der Ferien.

Nach einer Flaute wegen des Iran-Kriegs zieht die Nachfrage nach Urlaub in der Türkei und Ägypten bei Tui wieder spürbar an. Besonders Antalya steht bei Sommerreisen hoch im Kurs.