UN-Bericht: Massentourismus am Mittelmeer schadet Umwelt erheblich

| Tourismus Tourismus

Der am Mittelmeer so beliebte Tourismus ist einem UN-Bericht zufolge verheerend für die Umwelt.

«Massentourismus an der Küste sorgt für erheblichen Umweltschaden», hieß es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des UN-Umweltprogramms (Unep). Dazu gehörten Habitatverlust, zunehmender Wasserverbrauch und Müll, und das Stören von geschützten und stark gefährdeten Arten.

Die Zahl der Touristen in den Mittelmeerländern hat sich demnach in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt - sie machen heute rund 30 Prozent aller Touristen weltweit aus. Zudem sei das Mittelmeer die zweitbeliebteste Region für Kreuzfahrten, nach der Karibik. Die Mittelmeerregion ist laut dem UN-Bericht auch mehr von den Folgen des Klimawandels betroffen als andere Regionen der Welt - sie erwärmt sich demnach 20 Prozent schneller als der globale Durchschnitt.

Das UN-Umweltprogramm veröffentlichte zuletzt vor mehr als zehn Jahren eine derartige Bestandsaufnahme der Lage der Umwelt und Entwicklung in der Mittelmeerregion. An dem von Unep und Plan Bleu veröffentlichten Bericht wirkten 150 Experten mit. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Griechenland bleibt trotz Krisen Magnet für Urlauber, während Zypern um Vertrauen wirbt. Was die geopolitische Lage für Ihre Sommerpläne bedeutet – und wo es Hoffnung auf Erholung gibt.

Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer feiert 2026 sein 40-jähriges Jubiläum. Mittendrin in diesem so wichtigen Lebensraum liegen die sieben Ostfriesischen Inseln. Und das frisch rezertifiziert als Partner der Nationalparkverwaltung.

Kerosin kostet infolge des Iran-Kriegs viel mehr. Das geht auch an Urlaubern nicht spurlos vorbei, denn es hat Auswirkungen auf die Reisepreise. Auch nachträgliche Erhöhungen können rechtens sein.

Das Kabinenpersonal von Deutschlands größter Airline ist zum Streik aufgerufen. Welche Flüge betroffen sein können und welche Rechte betroffene Reisende haben - der Überblick.

Die griechische Hotelgruppe Domes Resorts hat eine Mehrheitsbeteiligung an Casa Collective erworben. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde eine entsprechende Vereinbarung mit Goldman Sachs geschlossen. Casa Collective ist die Plattform hinter den Hotelmarken Cook’s Club und Casa Cook.

Die Urlaubsinsel Capri führt eine «Anti-Belästigungs-Verordnung» ein: Aufdringliches Ansprechen von Touristen, Flyer oder Lockangebote in Restaurants werden jetzt mit bis zu 500 Euro Strafe geahndet.

Flusskreuzfahrten als Impuls für Hamburgs City: Neue Anleger mit guter Anbindung für Touristen, die Geld in Restaurants und Läden lassen sollen. Rot-Grün will Flusskreuzfahrten für die Stadt nutzen.

Venedig kostet seit letztem Freitag wieder Eintritt: zehn Euro pro Tag. An insgesamt 60 Terminen bis Ende Juli werden Kurzbesucher in der italienischen Lagunenstadt dieses Jahr erneut zur Kasse gebeten.

Krisen wie im Nahen Osten bringen Urlaubspläne ins Wanken: Laut einer Umfrage ändern 16 Prozent der Deutschen mit Plänen für Ostern oder die kommenden drei Monate ihre Reise – einige verzichten ganz.

Die Lufthansa bekennt sich endlich zu ihrer vollständigen Geschichte. Doch zum 100. Jahrestag des Erstflugs steht das Unternehmen nicht allzu glänzend da. Neue Turbulenzen zeichnen sich ab.