Verstöße gegen Betretungsverbot der nordfriesischen Inseln

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Gegen das Betretungsverbot der nordfriesischen Inseln in der Corona-Krise ist nach offiziellen Angaben zuletzt mehrfach verstoßen worden. So fielen auf Sylt etwa Privatvermieter auf, die Touristen mit ihren privaten Fahrzeugen mit NF-Kennzeichen in Niebüll abholten und auf die Insel brachten, wie der Kreis Nordfriesland nach einer Videokonferenz mit den Verantwortlichen in den Ämtern mitteilte. «Manche Sylter haben sogar zum Schein Arbeitsaufträge erstellt, damit Urlauber unter dem Deckmantel beruflicher Tätigkeit auf die Insel kommen können», sagte der Bürgermeister der Gemeinde Sylt, Nikolas Häckel. Er mahnte: «Sowohl die Polizei als auch unser Ordnungsamt greifen konsequent durch, um unsere Gesundheit und unsere medizinischen Ressourcen zu schützen.» Dem Kreis Nordfriesland zufolge wurden auch in Wyk auf Föhr vereinzelt Urlauber angetroffen, die durch die Kontrollen schlüpften.

Nordfrieslands Landrat Florian Lorenzen freute sich aber, dass Verstöße gegen die Corona-Schutzmaßnahmen Ausnahmen darstellen und sich die große Mehrheit der Nordfriesen und der Gäste von außerhalb an die Regeln hielten. «Nur so kann die Ausbreitung der Pandemie verlangsamt und nur so können Leben gerettet werden.»


 

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