Wanderregion Harz profitiert stark vom Trend zum Inlandstourismus

| Tourismus Tourismus

Der Harz hat als Wanderregion vom Trend zum Inlandstourismus in diesem Jahr stark profitiert. Die Tourismusinformationen in Deutschlands nördlichstem Mittelgebirge registrierten in den vergangenen Monaten selbst an gewöhnlichen Wochentagen volle Wanderparkplätze und teils lange Warteschlangen an den Parkautomaten. Der Trend zum Inlandstourismus habe aufgrund der geltenden Corona-Einschränkungen deutlich zugenommen, sagte die Sprecherin des Harzer Tourismusverbandes, Christin Wohlgemuth, der Deutschen Presse-Agentur.  «Davon profitiert der zentral gelegene Harz sehr stark.»

Zunehmender Beliebtheit erfreut sich bei den Harzgästen der Wanderstempel: An über 200 Orten in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gibt es Stempelstellen, an denen sich Outdoorfans einen Abdruck in einen Wanderpass stempeln können. Wer alle 222 Orten passiert hat, darf den Titel «Harzer Wanderkaiser» tragen.

Seit 2006 schafften das nach Angaben der Organisatoren der Harzer Wandernadel schon fast 7200 Menschen. Es geht aber auch eine Stufe niedriger: Wer 50 Stempel erwandert, darf sich «Harzer Wanderkönig» nennen.

Hoch im Kurs standen in den vergangenen Monaten auch geführte Wanderungen. So wurde das Naturerlebnis-Programm des Nationalparks Harz sehr viel stärker besucht als normalerweise. Das Online-Harz-Tourenportal wurde bis Oktober um 20 Prozent stärker genutzt als im Vorjahreszeitraum. Aktuelle Übernachtungszahlen gibt es noch nicht. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit mehreren Neuheiten startet der Europa-Park in Rust in die neue Saison. Ein neuer Themenbereich sowie neue gastronomische Angebote winken Besucherinnen und Besuchern zum offiziellen Saisonstart am 28. März.

Sie zählt zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen am Bodensee: Ab Samstag soll die Marienschlucht wieder begehbar sein. Was Familien, Wanderer und Naturliebhaber dort erwartet.

Die Schwarzwald Tourismus GmbH entwickelt ein dezentrales Hotelkonzept, das bestehende Dorfstrukturen nutzt und Leerstände reduzieren soll. Das vom Land Baden-Württemberg geförderte Projekt verzichtet auf Neubauten und integriert lokale Betriebe in die touristische Wertschöpfung.

Die Schweiz plant eine zusätzliche Gebühr für Autofahrer, die das Land nur durchqueren. Das Parlament hat einer entsprechenden Transitabgabe für ausländische Reisende zugestimmt. Ein konkreter Zeitpunkt für die Einführung der Transitgebühr steht derzeit noch nicht fest.

Der Nahost-Krieg bringt Bewegung in den Reisemarkt: Urlauber meiden einzelne Regionen, wählen andere Ziele und müssen sich womöglich auf steigende Preise einstellen.

Eine aktuelle Analyse des Reiseportals Opodo belegt für das Frühjahr 2026 eine starke Nachfrage nach Reisen zwischen Deutschland und Südeuropa. Während Spanien das Hauptziel deutscher Urlauber bleibt, stellen Spanier gleichzeitig die größte Gruppe internationaler Gäste in deutschen Metropolen dar.

Eine aktuelle Auswertung von 1,7 Millionen Online-Rezensionen kürt das Frankenlagune Wellness-Center zur beliebtesten Therme Deutschlands. Während bayerische und norddeutsche Saunen die Spitzenplätze belegen, bilden Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und Hessen das Schlusslicht des Rankings.

Eine aktuelle Umfrage von Holidu unter 2.500 europäischen Gastgebern weist Deutschland als Spitzenreiter bei der Gästetreue aus. Knapp 70 Prozent der heimischen Vermieter setzen auf Stammkunden und priorisieren dabei den persönlichen Kontakt gegenüber Preisrabatten.

Alltours erweitert seine Eigenmarke Alltoura Club Hotels zur Sommersaison 2026 um zwei neue Anlagen auf Kos und Rhodos. Die Hotels setzen auf ein umfassendes All-inclusive-Konzept mit Fokus auf Sport, Wellness und Kinderbetreuung.

Ein Tag früher ankommen als gebucht, das hört sich erst mal gut an. Doch es ist auch eine zusätzliche Hotelnacht. Ob eine Fluggesellschaft dafür aufkommen muss, hat ein Gericht in Bayern beschäftigt.