Das Winterwetter zieht derzeit viele Menschen in den Norden. Gerade an der Ostseeküste meldeten einzelne Häuser mehr Gäste als üblich, sagte der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes in Mecklenburg-Vorpommern, Lars Schwarz, der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage. Er gehe davon aus, dass diesen Winter insgesamt mehr Touristinnen und Touristen kommen könnten. Aktuell sei wegen der Winterferien in MV ohnehin mehr los.
«Es ist auf jeden Fall ein Naturschauspiel», sagte Schwarz mit Blick auf die extreme Kälte. Die Bilder seien schon spektakulär. «Worauf wir natürlich hoffen, ist, dass durch das Winterwetter der eine oder andere kurz entschlossen noch ins Land kommt», sagte Schwarz. Die Zahl der Vorbuchungen sei ähnlich gewesen wie im Vorjahr. Alles in allem sei es aber ein mutmachender Start ins Jahr 2026.
Auch die MV Tourismus GmbH spricht von einer besonderen Situation. «Der Schnee am Strand, vereiste Buhnen und Leuchttürme, in winterliche Ruhe eingebettete Seen und Schlösser – das kann man nicht jedes Jahr bestaunen», sagte Geschäftsführer Peter Kranz. «Wir freuen uns, dass die winterliche Kulisse Mecklenburg-Vorpommern viele Gäste ins Land lockt.» In den vergangenen Jahren hätten zudem immer mehr Familien mit Kindern Urlaub im Nordosten gemacht.












