Wohin mit dem Bargeld aus dem Urlaub?

| Tourismus Tourismus

Wer am Ende des Urlaubs noch Bargeld in der Landeswährung im Portemonnaie hat, kauft oft noch schnell Snacks, Getränke oder Andenken damit. Häufig bleibt trotzdem etwas übrig – und zurück in Deutschland kann man mit diesen Münzen und Scheinen nichts mehr anfangen.

Wechselstuben und Banken, die ausländische Währungen in Euro zurückwechseln, gibt es zwar. Allerdings muss man dann oft ungünstige Wechselkurse in Kauf nehmen. Zudem fielen meist auch Gebühren an, teilt der Bundesverband deutscher Banken mit. Zusätzlicher Haken: Münzen würden in der Regel nicht zurückgetauscht, sondern nur Scheine. Ein Umtausch lohne sich also eher bei hohen Summen, nicht aber bei kleineren Beträgen.

Restdevisen können auch gespendet werden

Oft sind es jedoch Kleckerbeträge in der Landeswährung, die noch im Geldbeutel stecken. Wohin also mit dem übrig gebliebenen Bargeld, wenn man es nicht umtauschen möchte? Eine Möglichkeit sei eine Spende, schlägt der Bankenverband vor. Spendenboxen für gemeinnützige Organisationen stehen in vielen Geschäften.

Die Welthungerhilfe zum Beispiel betont auf ihrer Website: Alte und ausländische Währungen seien wertvolle Spenden. Man könne solche Restdevisen auch postalisch zusenden – man kümmere sich dann um den Rest.

Oder man behält das restliche Geld einfach bis zur nächsten Reise in das Land in einem Sparschwein. Dann darf man nur nicht vergessen, die Münzen und Scheine vor dem Urlaubsstart dort herauszufummeln und einzupacken. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die USA stehen mit jährlichen Ausgaben von über 395 Milliarden US-Dollar an der Spitze des globalen Geschäftsreisemarktes, während Deutschland die führende Position in Europa einnimmt. Die Branche sichert allein in den Vereinigten Staaten rund sechs Millionen Arbeitsplätze.

Sylt kündigt für die Saison 2026 neue Verkehrsverbindungen, Veranstaltungen, Ausstellungen und Gastronomieprojekte an. Laut Mitteilung reichen die Neuerungen von Bahn- und Flugangeboten bis zu neuen Restaurants und Freizeitprojekten.

Der Reisekonzern TUI reagiert auf die hohe Nachfrage nach Urlauben in Südeuropa und bietet im April zusätzliche Flüge nach Spanien und Griechenland an. Damit stehen Reisenden ab fünf deutschen Flughäfen rund 10.000 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung.

Anfang März ist der neu gestaltete Internetauftritt des bundesweiten Kennzeichnungs- und Informationssystems „Reisen für Alle“ vorgestellt worden. Nach Angaben der Verantwortlichen richtet sich die überarbeitete Website sowohl an touristische Betriebe als auch an Reisende.

Der deutsche Reisemarkt erreicht mit 87,9 Milliarden Euro einen neuen Umsatzrekord. Während die Reisedauer leicht sinkt, gewinnen Fernreisen, Kreuzfahrten und Flugreisen laut aktuellen Daten des Deutschen Reiseverbandes weiter an Bedeutung.

Die Deutschen haben 2025 so viel Geld für Urlaub ausgegeben wie nie zuvor. Neue Daten des Deutschen Reiseverbandes zeigen steigende Umsätze, mehr Fernreisen und eine wachsende Nachfrage im Kreuzfahrtmarkt.

Das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland meldet einen Rekordwert an Beschwerden. Reisefrust bleibt der häufigste Anlass für Verbraucheranfragen, wobei die Zahl der Beratungen in Deutschland im vergangenen Jahr um 25 Prozent gestiegen ist.

Die aktuelle Preisanalyse von PiNCAMP für das Jahr 2026 weist Deutschland als eines der günstigsten Campingländer Europas aus. Besonders bei Luxusstandorten und Küstenlagen profitiert der Markt von einer stabilen Preisstruktur im Vergleich zu Südeuropa.

Die Lust auf Natururlaub in Deutschland wächst: Laut aktuellen Airbnb-Daten steigen die Suchanfragen für Ostern um über 25 Prozent. Neben Klassikern wie Garmisch-Partenkirchen rücken 2026 auch überraschende Ziele in das Visier der Reisenden.

Frühstück gilt gemeinhin als wichtigste Mahlzeit des Tages – doch in der Welt der Luxus‑Hotellerie kann dieser erste Gang zu einem wahren Erlebnis der Extraklasse werden. In einigen Top‑Hotels sind die Preise für Frühstückserlebnisse jenseits dessen, was die meisten Reisenden kennen. Wir haben uns umgesehen.