Bar in Herford ausgebrannt: Polizei durchsucht Wohnhaus

| War noch was…? War noch was…?

Nach dem Feuer in einer Bar in Herford hat die Polizei ein Wohnhaus in der ostwestfälischen Stadt durchsucht. Im Zusammenhang mit dem Brand sei es am Sonntagabend zu einem Einsatz mit Spezialeinsatzkräften in der Stadt gekommen, sagte ein Polizeisprecher. Aus ermittlungstaktischen Gründen wolle man keine weiteren Angaben machen. 

Die Ermittlungen zur noch unklaren Ursache für den zerstörerischen Brand dauern nach Polizeiangaben an - auch zu möglichen Brandstiftern: «Derzeit laufen im Hintergrund Ermittlungen zur Ursache und zu Personen, die das Feuer möglicherweise verursacht haben könnten», sagte der Polizeisprecher weiter.

Polizei: Brandstiftung wird als mögliche Ursache geprüft

Zum derzeitigen Stand der Ermittlungen schließe die Polizei weder einen technischen Defekt noch Brandstiftung aus. Hinweise auf einen terroristischen Anschlag oder eine politisch motivierte Tat, liegen aber weiterhin nicht vor. 

Die Bar war am Sonntagmorgen vollständig ausgebrannt. Zeugen hatten von mindestens einer Explosion berichtet, bevor das Gebäude in Flammen aufging, so der Polizeisprecher. Bevor sich Brandermittler nun vor Ort auf Spurensuche machen könnten, seien Abstimmungen mit einem Statiker notwendig. Das Gebäude sei derzeit einsturzgefährdet. 

Dem «Westfalen-Blatt» zufolge wurde bei dem Einsatz am Sonntagabend in dem Mehrfamilienhaus in Folge des Brandes eine Wohnung durchsucht, in der der Gesuchte aber nicht angetroffen worden sei. Die Polizei machte keine Angaben zur Frage, wem die Durchsuchung gegolten habe und ob sie erfolgreich war. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine 40-jährige Frau ist in München in den Schacht eines Wäscheaufzugs gestürzt und schwer verletzt worden. Die Feuerwehr musste sie unter beengten Bedingungen mit einer Spezialtrage über zwei Stockwerke retten.

Das Castel Fragsburg bei Meran nimmt einen renovierten Tennisplatz in Betrieb. Die Anlage aus den 1970er-Jahren wurde nach einer langen Phase der Verwilderung für den Hotelbetrieb wieder instand gesetzt.

Neue Erkenntnisse nach der Feuerkatastrophe in Thailand: Ermittler sprechen von blockierten Notausgängen in dem Lokal und möglichen Verstößen gegen Brandschutzauflagen. Derweil steigt die Zahl der Toten.

27 Tote, mindestens 63 Verletzte – ein Brand in einem Lokal in der thailändischen Hauptstadt Bangkok erschüttert. Laut Bangkoks Gouverneur Chadchart Sittipunt prüfen die Ermittler unter anderem, ob Notausgänge versperrt gewesen seien und das Lokal die Brandschutzauflagen erfüllt habe. 

Auf ihrem Ryanair-Flug nach Bayern hören Passagiere kurz nach dem Start einen lauten Knall. Eine Fensterscheibe zerbricht, es folgen dramatische Szenen - und ein wohl glimpfliches Ende des Vorfalls.

Am 11. Juli 2025 startete am Landgericht Hamburg der spektakuläre Prozess um die Entführung der Block-Kinder. Was 63 Verhandlungstage später immer noch offen ist.

Kein Ganzkörper-Badeanzug für Musliminnen im Hotelpool? Das wertet die österreichische Justiz als Diskriminierung. Für die Tourismusbranche hat der Fall Signalwirkung.

Tausende protestieren in Tirana gegen Luxus-Resorts im Naturschutzgebiet – und setzen mit rosaroten Flamingos Regierungschef Edi Rama unter Druck. Bahnt sich im kleinen Balkanland ein Umbruch an?

Angebranntes Essen in einer Personalküche hat in Bad Reichenhall einen nächtlichen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Rund 250 Hotelgäste mussten das Gebäude verlassen, verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.

In einem ehemaligen, leerstehenden Hotel in Boppard-Bad Salzig sind Geschossdecken eingestürzt. Nach der Untersuchung durch einen Fachberater des THW und die Feuerwehr bestehe keine Einsturzgefahr für das Gebäude; Trümmerspürhunde fanden keine Hinweise auf Personen im Objekt.