Ben Stiller steigt ins Geschäft mit gesünderen Limonaden ein

| War noch was…? War noch was…?

Hollywood-Größe Ben Stiller mischt jetzt im Getränkemarkt mit. Der Schauspieler und Regisseur hat seine eigene Limonade auf den Markt gebracht, die sich als gesündere Alternative positioniert. Stiller's Soda wurde am Dienstag in Stiller's Heimatstadt New York City eingeführt. Das Produkt richtet sich gezielt an eine gesundheitsbewusste Zielgruppe, die nach Limonaden mit weniger Zucker und Kalorien sucht, aber nicht auf Geschmack verzichten will.

Ein Nischenprodukt im boomenden Markt

Im Segment der sogenannten "Better-for-you"-Limonaden, das zunehmend von Herstellern mit probiotischen Produkten wie Olipop und Poppi dominiert wird, will Stiller eine Marktlücke schließen. Seine Limonade kommt bewusst ohne Präbiotika und Probiotika aus. Jede Dose enthält 30 Kalorien und 7 Gramm Zucker. Außerdem sind den Getränken Vitamine und natürliche Inhaltsstoffe zugesetzt. Der Ansatz zielt darauf ab, „die klassische Limonade für eine neue Welt“ zu schaffen, indem der Zucker- und Kaloriengehalt gesenkt wird, ohne das besondere Geschmackserlebnis zu verlieren.

Stiller erklärte in der Ankündigung: „Wir wollten das klassische Limonaden-Erlebnis auf eine sauberere und leichtere Art neu gestalten, ohne das zu verlieren, was es so besonders macht.“ Er betonte, dass das Produkt den Spaß am Limonadentrinken beibehält, aber gleichzeitig ein gutes Gefühl vermittelt.

Sorten und Marketing

Stiller's Soda startete mit drei Geschmacksrichtungen: Root Beer, Lemon Lime und Shirley Temple. Das Produkt ist zunächst im Einzelhandel in New York City und landesweit über Amazon erhältlich. Eine Ausweitung auf die E-Commerce-Plattform von Walmart ist für die kommenden Monate geplant, bevor die Limonade nächstes Jahr landesweit im Handel verfügbar sein soll.

Stiller, bekannt für seine Rolle in der Serie „Severance“, gründete die Marke zusammen mit dem erfahrenen Getränkeunternehmer Alex Doman. Doman war CEO von Avec Drinks, einem Hersteller von Softdrinks und Cocktailmixern, dessen Online-Geschäft 2024 aufgrund finanzieller Schwierigkeiten eingestellt wurde.

Für die Markteinführung hat Stiller eine humorvolle Werbekampagne gestartet, in der auch sein Schauspielkollege Justin Theroux als Berater der Firma auftritt. Die Kampagne parodiert Werbespots aus den 1980er-Jahren.

Strategische Partnerschaft und prominente Marktplatzierung

Der Einstieg von Ben Stiller in den Getränkemarkt reiht sich in einen Trend ein, bei dem Prominente in die Markenwelt vordringen. Beispiele dafür sind der Schauspieler Tom Holland mit seinem alkoholfreien Bier oder Reality-Star Kendall Jenner mit ihrem Tequila 818. Das Konzept von Stiller's Soda hebt sich jedoch ab, indem es Nostalgie mit modernen Verbraucherwünschen nach gesünderen Alternativen verbindet. Die Partnerschaft zwischen Stiller und Doman, einem erfahrenen Branchenkenner, steht dabei für einen strategischen Ansatz, bei dem Glaubwürdigkeit aus der Unterhaltungsbranche mit Fachwissen aus der Getränkeindustrie kombiniert wird.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand in einem Schnellrestaurant in Ludwigsburg sind fünf Menschen leicht verletzt worden. Angestautes Fett in der Dunstabzugshaube sei in Brand geraten, teilte die Polizei mit.

In einem Hotel in München-Neuperlach sind rund 200 Gäste wegen eines Brandes evakuiert worden. Ein Mann wurde laut Polizei leicht verletzt, das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

Noch keine Rettungsschwimmer am Strand, starke Strömung, dramatische Szenen: Wie ein deutscher Urlauber bei dem Versuch, Leben zu retten, selbst ums Leben kam.

Acht Ordensfrauen kehren nach einer Wallfahrt im Dönerladen ein. Für Schwester Irmingard wird es mit über 90 Jahren eine Premiere – und im Netz ein Millionenhit.

Der Möbelkonzern Ikea hat gemeinsam mit Chupa Chups einen limitierten Köttbullar-Lolli angekündigt. Nach Angaben des Unternehmens geht die Idee auf einen Aprilscherz vom 1. April in sozialen Netzwerken zurück.

Beim GastroFrühling 2026 des DEHOGA Bayern haben Teilnehmer im Hippodrom-Festzelt auf dem Münchner Frühlingsfest erneut eine öffentliche Geste gegenüber Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gezeigt. Rund 2.500 Gäste aus Gastronomie und Hotellerie zogen den Hut vor dem Politiker. Es ging auch um aktuelle Herausforderungen der Branche.

Beim Berlin Firefighter Stairrun im Park Inn Berlin Alexanderplatz haben 802 Teilnehmer aus elf Ländern 770 Stufen in voller Ausrüstung bewältigt. Das schnellste Team kam aus Polen.

Die Kaulitz-Brüder von Tokio Hotel erzählten in ihrem Podcast von einer ausgearteten Aftershow-Party in einem Hotel im Europa-Park. Eine Woche später stellen sie die Situation nun etwas anders dar.

Eine vierköpfige Familie stirbt an einer Vergiftung, laut Gutachten durch Insektizide im Hotelzimmer. Nun stehen sechs Angeklagte vor Gericht - und weisen die Schuld strikt von sich.

Wegen seiner Krebserkrankung bleibt der wegen Steuerhinterziehung und Insolvenzverschleppung verurteilte Star-Koch Alfons Schuhbeck weiter auf freiem Fuß. Die Staatsanwaltschaft München I hat entschieden, die Unterbrechung der Haft bis mindestens zum vierten September zu verlängern.