Berühmtes Churchill-Porträt aus Fairmont-Hotel in Kanada gestohlen

| War noch was…? War noch was…?

Eines der berühmtesten Porträts von Winston Churchill wurde aus einem Luxushotel in Kanada gestohlen. Der Diebstahl ereignete sich bereits vor etwa acht Monaten, doch erst jetzt viel den Mitarbeitern auf, dass das Fotoporträt mit dem Titel "Roaring Lion" durch eine Fälschung ersetzt wurde. Das Original ist 100.000 Euro wert.

Wie der Focus berichtet, hatten die Mitarbeiter des Hotels Fairmont Château Laurier in der Hauptstadt Ottawa bemerkt, dass der Rahmen um das Fotoporträt des armenisch-kanadischen Fotografen Yousuf Karsh anders aussah als die Rahmen um die anderen Aufnahmen des Künstlers. Karsh hatte das ikonische Bild vor dem kanadischen Parlament im Jahr 1941 aufgenommen.

Die Polizei geht mittlerweile davon aus, dass sich der Diebstahl zwischen dem 25. Dezember 2021 und dem 6. Januar 2022 ereignet haben muss. Dafür wurden Aufnahmen früherer Hotelgäste von dem Porträt ausgewertet. Auch die Bilder der Überwachungskameras sollen untersucht werden. Das Problem: Wegen der Corona-Pandemie trugen alle Hotelgäste Masken, was die Auswertung erschwert.

Für das Hotel bedeutet der Diebstahl nicht nur ein finanzieller Verlust. Der 2002 verstorbene Fotograf Yousuf Karsh war eng mit dem Hotel verbunden und lebte selbst 18 Jahre im Fairmont Château Laurier. „Es bedeutet uns viel. Es ist Teil der Geschichte Karshs, der Geschichte des Hotels und der Kriegsgeschichte Kanadas und Großbritanniens“, sagte Hotel-Direktorin Geneviève Dumas laut Focus.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.