Betrug bei Kurzarbeitergeld: Strafbefehle für Hotelbetreiber und Reinigungsfirma

| War noch was…? War noch was…?

Gemeinsame Ermittlungen des Zolls und der Agentur für Arbeit ergaben, dass zwei Unternehmer aus Karlsruhe für deren Arbeitnehmer unberechtigt Kurzarbeitergeld beantragt und dadurch Leistungen in Höhe von über 100.000 Euro zu Unrecht bezogen haben. Gegen beide ergingen Strafbefehle in Höhe von insgesamt 78.000 Euro.

Während der Corona-Pandemie beantragten ein Hotelbetreiber und eine für das Hotel tätige Inhaberin eines Reinigungsunternehmens für deren Arbeitnehmer das sogenannte "Kurzarbeitergeld". Im Vertrauen auf die Richtigkeit der Angaben bewilligte die Bundesagentur für Arbeit die Anträge und zahlte Leistungen, bestehend aus Kurzarbeitergeld und der pauschalierten Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge, aus.

"Unsere Ermittlungen ergaben jedoch, dass die tatsächlich ausgefallenen Arbeitszeiten nur sehr gering waren und das Kurzarbeitergeld vielmehr als zusätzliche Einnahmequelle dienen sollte." so Alina Holm, Sprecherin beim Hauptzollamt Karlsruhe. "Durch diese betrügerische Handlung entstand dem Fiskus ein Schaden in Höhe von über 100.000 Euro.", so Holm weiter.

Folglich wurden gegen die Inhaber der beiden Unternehmen durch das Amtsgericht Karslruhe Strafbefehle erlassen, die nunmehr rechtskräftig sind. Dem Hotelinhaber wurde eine Geldstrafe in Höhe von 360 Tagessätzen á 150 Euro und damit insgesamt 54.000 Euro auferlegt, der Inhaberin des Reinigungsunternehmens eine Geldstrafe in Höhe von 300 Tagessätzen á 80 Euro und damit insgesamt 24.000 Euro.

"Das überzahlte Kurzarbeitergeld muss selbstverständlich zurückgezahlt werden.", so Holm abschließend.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

16 Tage Oktoberfest sind sehr anstrengend. Wiesn-Wirt Christian Schottenhamel hat deshalb direkt im Festzelt einen Ort, an dem er zwischendrin auch mal kurz abschalten kann.

Zum 46. Jahrestag des Oktoberfest-Attentats erinnerten Stadt und Hinterbliebene an die Opfer. Dieses Mal standen auch die Helfer von damals im Mittelpunkt des Gedenkens.

Der Barolo aus dem Piemont gehört zu den berühmtesten Weinen der Welt. Über Nacht bringt ein Diebeskommando Flaschen im Wert von mehreren Hunderttausend Euro in seinen Besitz. Die Suche läuft.

Von Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit bis hin zu Luxus-Hotellerie und Kreuzfahrt: Mit fünf neuen Hochschulzertifikaten erweitert die IST-Hochschule ihr Weiterbildungsangebot.

Der frühere Anwalt von Christina Block, Otmar Kury, tritt als Zeuge im Prozess auf. Wegen seiner Schweigepflicht darf er nur wenig sagen. Eine Botschaft aber ist ihm wichtig.

Die Arbeiterkammer Wien warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche im Zusammenhang mit Buchungen über Booking.com. Kunden erhalten gefälschte E-Mails von vermeintlichen Unterkünften mit der Aufforderung, Buchungs- oder Kreditkartendaten zu bestätigen.

Zwei mit einer Schusswaffe ausgestattete Männer haben versucht, ein Hotel in Berlin-Siemensstadt auszurauben. Ein Rezeptionist wurde bei dem Überfall verletzt.

 

Das inzwischen abgerissene Hotel Rittersturz in Koblenz ist vom rheinland-pfälzischen Landtag als «Ort der rheinland-pfälzischen Demokratiegeschichte» ausgezeichnet worden. An das ehemalige Tagungshotel erinnert heute ein Denkmal.

Christian Rach übernimmt im Frühjahr 2027 erneut die Rolle des Restauranttesters bei RTL. Die Bekanntgabe markiert die Rückkehr zu jener Produktion, mit welcher er bereits in den frühen 2000er Jahren erfolgreich war.

Was passiert, wenn man die bayerische Spezialität nachmittags genießt? Eine Ernährungsexpertin bringt Klarheit in den Mythos und erklärt auch, wie lange die Weißwurst frisch im Kühlschrank bleibt.