Betrunken und nackt in Hotelbar? Easyjet stellt Piloten frei

| War noch was…? War noch was…?

Weil er angeblich nackt und betrunken in einer Hotelbar umherirrte, hat die britische Fluggesellschaft Easyjet einen Piloten vom Dienst freigestellt. Über den Vorfall, der sich bereits in der vergangenen Woche zugetragen haben soll, berichtete die britische Boulevardzeitung «The Sun». 

Demnach wurde der Mann in dem Hotel auf den Kapverdischen Inseln in den frühen Morgenstunden von Passagieren erkannt, die sich an die Fluggesellschaft wandten. Der Flugkapitän sollte sie eigentlich rund 36 Stunden später wieder zurück nach London bringen, doch daraus wurde nichts. 

«Sobald Easyjet von dem Vorfall erfahren hat, wurde der Pilot in Übereinstimmung mit unseren Prozessen umgehend bis zum Abschluss der Ermittlungen vom Dienst freigestellt», sagte eine Sprecherin auf dpa-Anfrage.

Sie fügte hinzu: «Die Sicherheit unserer Passagiere und unserer Besatzung hat für Easyjet immer oberste Priorität.» Dem Bericht der «Sun» zufolge wurde für den Rückflug ein anderer Pilot eingesetzt.

Die Republik Kap Verde besteht aus zehn Inseln im Atlantik vor der Küste Westafrikas. Der Flug von London dauert rund sechs Stunden. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Blockierte Notausgänge, fehlender Brandschutz: Nach dem Pub-Feuer mit 30 Toten in Bangkok soll es Konsequenzen geben. Im Fokus stehen nicht nur Gesetze, sondern auch das Verhalten der Clubbetreiber.

Eine 40-jährige Frau ist in München in den Schacht eines Wäscheaufzugs gestürzt und schwer verletzt worden. Die Feuerwehr musste sie unter beengten Bedingungen mit einer Spezialtrage über zwei Stockwerke retten.

Das Castel Fragsburg bei Meran nimmt einen renovierten Tennisplatz in Betrieb. Die Anlage aus den 1970er-Jahren wurde nach einer langen Phase der Verwilderung für den Hotelbetrieb wieder instand gesetzt.

Neue Erkenntnisse nach der Feuerkatastrophe in Thailand: Ermittler sprechen von blockierten Notausgängen in dem Lokal und möglichen Verstößen gegen Brandschutzauflagen. Derweil steigt die Zahl der Toten.

27 Tote, mindestens 63 Verletzte – ein Brand in einem Lokal in der thailändischen Hauptstadt Bangkok erschüttert. Laut Bangkoks Gouverneur Chadchart Sittipunt prüfen die Ermittler unter anderem, ob Notausgänge versperrt gewesen seien und das Lokal die Brandschutzauflagen erfüllt habe. 

Auf ihrem Ryanair-Flug nach Bayern hören Passagiere kurz nach dem Start einen lauten Knall. Eine Fensterscheibe zerbricht, es folgen dramatische Szenen - und ein wohl glimpfliches Ende des Vorfalls.

Am 11. Juli 2025 startete am Landgericht Hamburg der spektakuläre Prozess um die Entführung der Block-Kinder. Was 63 Verhandlungstage später immer noch offen ist.

Kein Ganzkörper-Badeanzug für Musliminnen im Hotelpool? Das wertet die österreichische Justiz als Diskriminierung. Für die Tourismusbranche hat der Fall Signalwirkung.

Tausende protestieren in Tirana gegen Luxus-Resorts im Naturschutzgebiet – und setzen mit rosaroten Flamingos Regierungschef Edi Rama unter Druck. Bahnt sich im kleinen Balkanland ein Umbruch an?

Angebranntes Essen in einer Personalküche hat in Bad Reichenhall einen nächtlichen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Rund 250 Hotelgäste mussten das Gebäude verlassen, verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.